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Wenn das Herz beginnt zu schreiben: Hockenheim 2014 – Ein Blick zurück

März 8th, 2015 | By Sarah

Es fällt mir immer noch schwer, das Hockenheim-Wochenende letztes Jahr in Worte zu fassen. Der große Gefühlstaumel, der nicht zu stoppende Emotionsausbruch blieb aus. Vielmehr fühlte ich mich unter einer vernebelten Glasglocke, nicht fähig dieses riesen Ereignis auch nur annähernd aufzunehmen.

Erst jetzt, ein gutes Dreivierteljahr später, dämmert es mir so langsam, was ich da eigentlich erlebt habe. Neun einhalb Jahre Bandpause waren an diesem Wochenende im letzten Juni einfach wie weggefegt. 200.000 Fans pilgerten aus dem ganzen Land, manche sogar über die Grenzen hinaus, nach Hockenheim um endlich wieder „ihre“ Onkelz zu sehen. Spätestens als ich die Massen an Autos mit dem legendären BO-Heckscheibenaufkleber an der Autobahnausfahrt Hockenheim erblickte und ich als Teil dessen ,war eines klar: Der Spirit der Böhsen Onkelz lebte wieder! Vielleicht war er auch nie wirklich weg gewesen! Continue reading »

Jaya The Cat live: Turock, Essen, 16.01.2015

Februar 11th, 2015 | By Jan

Jaya The Cat, Turock, Essen 16.01.2015

Nachdem sie vergangenes Jahr im Vorprogramm von Ska-P überzeugen konnte, wurde mir die Band Jaya The Cat empfohlen. Mit meiner Vorliebe für guten Skapunk war damit meine Neugierde geweckt. Nach und nach befasste ich mich mit der bisherigen Diskographie von Jaya The Cat und konnte mich schnell für diese durchgeknallte Truppe begeistern. Ob schnelle Ska-, Punkrock- oder Rock Songs zum Abgehen, tiefenentspannte Reggae Songs zum Relaxen, Akustikballaden für die nachdenklichen Momente oder aber auch Hip Hop Beats zum Kopfnicken – Jaya The Cat beherrschen dieses bunte Potpourri aus verschiedenen Stilrichtungen hervorragend und präsentieren sich als das Gegenteil von eintönig. Mit der herrlich kratzigen Stimme von Sänger Geoff Lagadec im Ohr fragt man sich unweigerlich, warum der Band der endgültige Durchbruch bis heute noch verwehrt blieb.

Gegründet wurde Jaya The Cat bereits im Jahre 1995 in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts. 2003 kam es dann zu einem Split in der Band. Sänger und Gitarrist Geoff Lagadec sowie Schlagzeuger David „The Germ“ Germain (ehemals Mitglied von Shadows Fall) verließen die USA und wanderten in die niederländische Metropole Amsterdam aus, nachdem bereits vorher mehrere Tourneen die Band nach Europa geführt hatten. Im liberalen Amsterdam fühlen sie sich scheinbar sehr wohl, touren mehrfach im Jahr durch Europa und haben seit ihrer Einwanderung zwei Alben mit niederländischen Musikern aufgenommen, die inzwischen zur Stammbesetzung der Band gehören.

Als ich von einer Konzertankündigung in meiner Heimatstadt Essen erfuhr, dazu noch im Turock (www.turock.de), einer Institution in Sachen Metal im Ruhrgebiet, war es beschlossene Sache, mich selbst von der Livetauglichkeit der Band zu überzeugen. Für den Auftritt im Turock hatte man als Support die Düsseldorfer Skapunk-Band The Tips mit an Bord. Drei Jungs, die sowohl musikalisch als auch optisch unterhalten konnten. Beim Anblick des vollbärtigen Bassisten Philip „Faf“ Pfaff mit kurzer Hose, hochgezogenen weißen Kniestrümpfen, umgedrehter Cap und Brille musste man einfach Grinsen. Mit ihren schnellen Punkrocksongs kam die Band beim Publikum gut an. Motto: „Habt Ihr Bock zu tanzen?“ gefolgt von einem trockenen „Ja dann macht das doch!“ Und so machte man auch.

Nach der Umbaupause, in der die Jungs von Jaya The Cat ihre Instrumente selbst aufbauten, eröffnete dann kurz darauf der Song Rebel Sound die Show des Hauptacts. Die Bühne wurde per Nebelmaschine und sicher auch durch den Konsum diverser pflanzlicher Substanzen in Nebel gehüllt, bis nach dem sphärischen Synthesizer-Intro des Songs zuerst das Gitarrenriff und dann der Reggae Offbeat einsetzte, der das Publikum mit seinem Groove ergriff.

q_IMG_6854Photo Credit: Benjamin Scheller

Im Moment als Frontmann Geoff Lagadec die Bühne betrat, kam man nicht umhin, seine charismatische Bühnenpräsenz zu bemerken. Mit seinen Markenzeichen, dem langen grauen Bart, Sonnenbrille und Rasta Wollmütze war seine Performance einfach durchgängig spaßig anzusehen. Weitere Hingucker waren aber auch das Hyper Hyper Scooter Shirt von Bassist Jan Jaap „Jay“ Onverwagt, das gleich zu Beginn mit einer Ansage stolz präsentiert und ironisch bejubelt wurde. Auch der Aufkleber: Designated Hand Job Area (Ausgewiesener Handjob Bereich) auf dem Keyboard brachte den einen oder anderen zum schmunzeln. Ebenso wie der Einsatz einer sogenannten Melodica, einem kleinen Tasteninstrument, auf dem durch blasen in einen Schlauch Töne erzeugt werden. Continue reading »

Review: Donots – Karacho

Februar 7th, 2015 | By Sarah

donots_karacho_gro_ KopieZugegeben, ich habe mich zuvor nie wirklich mit den Donots beschäftigt. Einfach aus dem Grund, dass ich deutsche Bands die englisch singen, irgendwie doof finde. Meist sind die Texte nicht wirklich gehaltvoll und es wäre so viel einfacher in seiner eigenen Sprache ein fettes, lyrisches Statement zu setzen. Umso gespannter war ich also auf den ersten deutschsprachigen Versuch des nordrhein-westfälischen Fünfers.

Die erste Single-Auskopplung „Ich mach’ nicht mehr mit“, setzte schon mal ein beachtliches Ausrufezeichen hinter den neuen Stil der Band. Deutlich spürt man den erfrischenden Sound, der modern nach Vorne peitscht. Die Donots haben definitiv Bock auf ihren neuen Weg. All die Bedenken, dass die Single sicherlich der stärkste Song ist und die anderen Tracks auf dem Album nicht mithalten können, werden aber komplett ausgeräumt. „Karacho“, treffsicherer könnte der Titel nicht sein.

Besonders gut gefällt „Dann Ohne Mich“, der sich auf die aktuelle politische Lage in Deutschland rund um die ganzen Pegida-Deppen projizieren lässt. „Der Dumme hält die Flagge stets am Höchsten, ich kann den Irrsinn nicht mehr hören. Der Unmensch ist sicht selbst der Nächste, lasst uns die Penner doch blockieren. Denn kein Mensch ist illegal. Nein, kein Mensch ist illegal!“ Eines ist sicher, die Donots halten mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg und prangern mit modernem Punkrock-Sound die aktuellen Missstände in Deutschland an. Ein weiteres Highlight der Platte ist „Der junge Mann zum Mitleiden“. Frustration und Selbstmitleid werden in dem Song ironisch abgewatscht. „Es ist noch nie dein Tag gewesen, nicht dein Jahr, dein ganzes Leben!“

Gesanglich rotzig wird es in „Problem, kein Problem“, das fast schon zu den ruhigeren Liedern auf „Karacho“ gehört. Phasenweise erinnert die Stimme von Donot-Ingo einige Mal auf dem Album an die von Farin Urlaub. Ein Beispiel ist hierfür der Refrain von „Kaputt“. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, muss jeder Hörer für sich selbst beurteilen. Für mich unterstreicht es die Vielseitigkeit des Albums. So schafft es also fast auch ein schon balladeskes Stück mit „Weiter“ auf den Silberling. Im Intro duellieren sich Akustik-Gitarre und Ingos Stimme und lassen nach und nach weitere Instrumente und Facetten in den Song gleiten. Textlich ein ganz starker Track, der die verlorenen Seelen dieser Welt aufsammelt und zu Mut und Tatendrang aufruft. Definitiv ein Song, der auch im Mainstream Anklag finden dürfte.

„Das Ende der Welt ist längst vorbei“ beschlagnahmt den Titel der „Gute-Launenummer“ auf dem Album für sich. Elegant leicht tänzeln Drums, Gitarre und Bass gepaart mit „Yeah, Yeah, Yeah“- Hymnen durch den Track. Inhaltlich bleibt jetzt nicht so viel hängen, aber muss ja vielleicht auch nicht. Hauptsache der Ohrwurm mit „Yeah, Yeah, Yeah“ funktioniert. Mit knappen vier Minuten ist „Immer noch“ der längste Track der Platte, der sich mit Westernklängen durch das Intro schiebt. Ein textliches Resümee über vergangene Beziehungszeiten mit einem versöhnlichen Blick zurück. „Es ist beinah‘ so traurig wie Satire zu erklären, wir beide stehen uns näher, immer wenn wir uns entfernen. Und ich mag dich trotzdem noch.“.Wer bis dato noch das Gefühl auf dem Album sehnlichst vermisst hat, wird hier definitiv fündig. Und so leitet der Track auch direkt in den Abschluss der Platte ein. „Hansaring“, eine pure Akustiknummer, doch leider etwas zu kurz geraten. Das abrupte Ende der Platte verleitet aber die Synapsen sofort eine neue Handlung auszuführen. Und zwar den Knopf erneut des Play-Button zu betätigen. Ziemlich charmant gelöst liebe Donots.

Tracklist:

01. Ich mach nicht mehr mit
02. Dann ohne mich
03. Junger Mann zum Mitleiden gesucht
04. Problem kein Problem
05. Du darfst niemals glücklich sein
06. Kaputt
07. Weiter
08. Kopf bleibt oben
09. Hier also weg
10. Straßenköter
11. Das Ende der Welt ist längst vorbei
12. Besser als das
13. Immer noch
14. Hansaring, 2:10 Uhr

Label: Universal Music
Release: 20.02.2015

Böhse Onkelz Hockenheim 2014: Ein Kapitel in meinem Buch der Erinnerungen

Februar 7th, 2015 | By Gast Autor

Ein Kapitel in meinem Buch der Erinnerungen 

von Stefanie “Jackie” Schu

Wie viele andere auch war ich in meiner Jugend und meinen jungen Erwachsenenjahren ein leidenschaftlicher Fan der Böhsen Onkelz. Mit zarten 13 in den Regalen der Videothek um die Ecke entdeckt waren sie fortan ein fester Bestandteil meines Lebens; Lehrer, Anker, Beschützer, Tröster, alles, was Musik nur sein kann. Alleine auf der letzten Tour pilgerte ich auf sieben Konzerte und natürlich auch nach Wacken. Emotionaler Höhepunkt (oder Tiefpunkt, wie man es nimmt) bildete dann das Vaya con Tioz.

Nach neun Jahren hat sich in meinem Leben viel verändert, ich bin meinen Weg weiter gegangen, habe mich hier und da für eine Abzweigung entscheiden müssen und bin im Großen und Ganzen zufrieden dort, wo ich stehe. Und dennoch hat all die Jahre immer wieder etwas gefehlt. Manchmal war es Hoffnung, manchmal Mut, manchmal Perspektive. Immer nur kleine Momente, kaum wahrnehmbar, rückblickend jedoch vorhanden. Was mir aber permanent gefehlt hat über all die Jahre waren die Konzerte der Onkelz. Diese Stimmung, dieses Gefühl, diese Lieder in die Welt hinauszuschreien, sich richtig Luft machen zu können, mit anderen Leuten „diesen Traum, dieses Privileg“ teilen zu können. Klar, die Musik konnte man immer noch hören, aber das war nicht das, was ich brauchte. Ich brauchte die Jungs live.

Vor ein paar Jahren habe ich mit einem Kumpel eine Wette abgeschlossen. Er sagte, die Onkelz kommen noch einmal wieder, ich hielt dagegen. Der Wetteinsatz war eine Onkelz-Party und damit ich eine Chance hatte zu gewinnen ohne abwarten zu müssen, bis der letzte Onkel zur Ruhe gebettet wurde, wurde der Wettzeitraum auf Lausitz +10 festgesetzt. 2015 hätte ich meine Wette also gewonnen. Hätte.  Continue reading »

Review: Männi – Wille aus Beton

Februar 3rd, 2015 | By Jan

PromoImageMnniImmer wieder liest man im Netz das Genörgel von Leuten, dass „ihre“ Band zu groß, zu erfolgreich, zu kommerziell geworden sei und dass früher ja alles besser war. Da kann geholfen werden, denn hier haben wir einen echten Geheimtipp für Euch, bei dem alles noch auf Anfang steht. Hier könnt ihr ganz jungfräulich einsteigen, wenn vielleicht etwas Großes beginnt. Denn nichts Geringeres verspricht der erfrischende, originelle Sound von Männi.

Hinter Männi verbirgt sich eine Ein-Mann-Band, nur bestehend aus dem Aachener Musiker Samuel Dickmeis. Und auch wenn Männi sich noch unter der 1.000 Follower Grenze auf Facebook bewegt, noch keinen Wikipedia-Eintrag und bislang auch noch kein Album auf dem Markt hat, so ist Samuel Dickmeis musikalisch dennoch kein unbeschriebenes Blatt und hat bereits bei mehreren Bands Erfahrungen gesammelt. Als Bassist war er Mitglied bei der Post-Hardcoreband Longing For Tomorrow, die sich 2011 auflöste. Woraufhin er und sein damaliger Bandkollege Damian Altdorf die Punkband Inozit mit Samuel als Sänger und Gitarrist gründeten.

Nachdem es eine Weile etwas ruhiger um ihn geworden war, steht er nun als Männi in den Startlöchern, um richtig durchzustarten. Und bei der Gelegenheit macht er gleich alles komplett selbst. Komposition, Text, Gesang und sämtliche Instrumente – alles made and played by Samuel a.k.a. Männi.

Öffnet man die metaphorische Schublade, muss man sich fragen, wo man Männi bloß hinstecken soll. Ist nämlich alles andere als einfach. Männi vereint diverse unterschiedliche Einflüsse in seiner Musik. Rock, Punk, Elektrosounds und -beats sowie eine Prise modernen Hip Hop. Alles bunt gemischt und nur so strotzend vor Potenzial was damit alles möglich ist. Für den Anfang legt Männi erstmal eine 5-Track EP vor, die es aber schon ordentlich in sich hat. Eindrucksvoll demonstriert er hier sein Können im Zusammenspiel der unterschiedlichen Styles und sein Gespür für ohrwurmtaugliche Refrains. Erarbeitet wurden die Songs in einem alten Kriegsbunker in Männis Heimatstadt Aachen, in dem auch einfach kurzerhand am 27.02.2015 die Releaseparty zur EP steigen wird.

Opener der EP, die den Namen Wille aus Beton trägt, ist das bereits mit offiziellem Video im Netz verfügbare „Du hast Recht“ (https://www.youtube.com/watch?v=rfVRYcnMUs0). Ein Song mit rasantem Intro und getragenem Refrain. Textlich ein schöner Mutmacher über das Gute am Leben und über einen anderen Menschen, den es manchmal braucht, um einem das mal wieder bewusst zu machen.

Die zweite Nummer ist „Rotterdam“, ein musikalischer Road Trip, der Freiheit aus allen Poren atmet. „Im Morgengrauen, es riecht nach Meer, keiner weiß mehr, wie kommen wir hierher…“ Man würde am liebsten sofort alles hinter sich lassen, seine Lieblingsmenschen einpacken und losfahren, wenn man diesen Song hört. Aber „wenn der Fahrer brechen muss, ist erstmal Schluss…“ kein Wunder bei „ohne Plan und ohne Ziel, aber viel Alkohol im Spiel“.

Gefolgt von „Es geht nicht mehr“, einem Song über eine ganz besondere Person, die man unerwartet kennenlernt, eine unvergessliche Nacht miteinander verbringt und danach merkt, dass einem dieser Mensch nicht mehr aus dem Kopf geht.

Der vierte Song, „Nur Das“,  ebenfalls schon mit Video verfügbar (https://www.youtube.com/watch?v=pFn6ynmWMRs), ist eine Abrechnung mit der modernen Leistungsgesellschaft. Menschen funktionieren, schleppen sich Tag für Tag zu einer Arbeit, die sie nicht gerne machen, Ellenbogengesellschaft. Aber warum sich nicht bemühen, eine Arbeit für sich zu finden, auf die man Bock hat? Unabhängig von den Erwartungshaltungen der Gesellschaft leben und in sich hineinhorchen, was einem selbst gut tut. Viel Beatbox im Song und viel Sushi im Video.

Der fünfte und letzte Song „Niemals“ ist zugleich mein persönlicher Favorit. Hier geht es eine ganze Ecke gechillter zu als bei den vier vorherigen Songs. Gitarrenakkorde, die nach Lagerfeuer klingen. Textliche Message: Lasst Euch nicht zu sehr von anderen Leuten ins eigene Leben hineinreden und dadurch von euren Zielen abbringen. Folgt lieber eurem Herzen und inneren Überzeugungen.

Alles in allem macht die von Männi hier vorgelegte EP jede Menge Spaß und definitiv Lust auf mehr. Musik zum Abgehen, zum Feiern, aber mit persönlichen Texten zum Nachdenken. Die Fusion der verschiedenen Musikrichtungen birgt viel Potenzial und man darf gespannt sein, wie es mit Männi weitergeht. Nach so einer EP darf jedenfalls gerne bald der erste Longplayer her.

Wer aus Aachen und Umgebung kommt, ist zu empfehlen, mal beim Release-Gig vorbeischauen. Denn ganz so wie Multitasking-Männi gerne diverse Stilrichtungen und Instrumente auf sich vereint, gibt es auch hier gleich multiple Gründe zum Feiern: Releaseparty, Männis Geburtstag und Konzert in einem. Mit Männi an allen Instrumenten und inkl. Aftershowparty mit Bier und „dicker Ladung Sushi im Mund“. Als Support gibt es waschechten Ska von Bonanska, bei denen, ja wer wohl, am Schlagzeug sitzt? Genau… Wirklich eine musikalische One-Man-Gang, dieser Männi….

Wille aus Beton – EP

Tracklist:

  1. Du hast Recht
  2. Rotterdam
  3. Es geht nicht mehr
  4. Nur das!
  5. Niemals

Release: 27.02.2015

Spieldauer: 18:30 Min.

Release Gig am 27.02.2015 im Musikbunker, Aachen

Homepage: www.mnni.de

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