Browsing: Interviews

Der W – Interview mit Dirk Czuya und Stephan Weidner

Mai 8th, 2013 | By Tobias

Da ist es! Der erste Teil unseres in Stuttgart geführten Interviews mit Stephan Weidner und Dirk Czuya von DER W.

Wir bitten die fiesen Hintergrundgeräusche zu entschuldigen, leider stand uns nur der Cateringraum zur Verfügung…Die weiteren Teile kommen in den nächsten Tagen! Bleibt dran!

 

“Der W” über die Musik anderer Bands (RockHard)

Oktober 8th, 2012 | By Tobias

 

credits: Christian Thiele

Wärend der finalen Produktion und Veröffentlichung von W III hat das Rock Hard Magazin es sich nicht nehmen lassen der Band ein Paar Stücke von verschiedenen Künstlern vorzuspielen. Der Gedanke dabei ist, die Songs anzuspielen und den Jungs rund um “Der W” die Möglichkeit zu geben sich einmal reinzuhören und ein wenig zu spekulieren. “Wer ist es?”, “Wie klingt es?”, “Was denkt ihr darüber?”.
Was dabei so rumkommt und wie der Eine oder Andere über die jeweilige Band denkt könnt ihr nun hier nachlesen.

 

MOTÖRHEAD – Rock´n´Roll

STEPHAN: »Klar, ´Rock´n´Roll´ von Motörhead.«
JC: »Das ist die letzte Motörhead-Platte mit Philthy am Schlagzeug.«

Meine Lieblingsplatte von Lemmy & Co. ist die „1916“. Und eure?

STEPHAN: »„1916“ ist eine gute Platte, aber ich würde noch ein bisschen weiter zurückgehen.«
DIRK: »„No Sleep ´Til Hammersmith“ und „Ace Of Spades“, also die Klassiker.«
STEPHAN: »Da bin ich dabei.«
JC: »Und die Liveplatte „Everything Louder Than Everyone Else“ ist fucking Killer. Ich mag auch die „Motörizer“-Scheibe. Die hat mich sehr beeindruckt.«
STEPHAN: »Ich war kürzlich bei Motörhead auf Rock am Ring und habe die Jungs dort getroffen. Vor allem von Mikkey Dee war ich mal wieder beeindruckt – was der am Schlagzeug immer noch für einen Job macht. Verglichen mit den ganzen anderen Drummern auf dem Festival, muss ich sagen: Respekt, der Junge hat eine Energie!«

FREI.WILD – Arschtritt

HENNING: »Hosen?«
DIRK: »Frei.Wild! Die Nummer hier klingt eigentlich voll Hosen-mäßig.«
STEPHAN: »Vollkommen uninteressant, um ehrlich zu sein.«
DIRK: »Musikalisch finde ich das voll langweilig.«
STEPHAN: »Wenn ich so was höre, denke ich nicht mal an die alten Onkelz. Da fand ich die sogar noch besser. Vor 20, 25 Jahren wäre das interessant gewesen, aber heutzutage…«
DIRK: »Letztlich alles Geschmackssache. Wenn man auf solche Mucke steht, ist das bestimmt cool.«
STEPHAN: »Wenn ich so Musik hören will, dann lege ich doch lieber die alten Onkelz auf.«
DIRK: »Oder die Hosen. Das ist klassischer deutscher Punkrock, finde ich.«
STEPHAN: »Als Onkel, der die Welle mit losgetreten hat, macht es einen in gewisser Hinsicht schon stolz. Man darf den Ball auch aufnehmen und inspiriert sein, aber was da teilweise passiert, ist einfach nur kopiert – und das macht mir dann weniger Spaß. Es gibt Jungs, die machen das besser, und es gibt auch ein paar Jungs, die machen das ein bisschen schlechter. Und manche sind halt dreist, und ich finde, die Jungs hier sind dreist.«

DANKO JONES – Full Of Regret

DIRK: »Danko Jones!«
JC: »Cool! Good fuckin´ Rock´n´Roll. Ich mag seine Stimme. Die klingt ein bisschen nach Lenny Kravitz.«
STEPHAN: »Ich bin eh ein großer Danko-Fan. Wir wollten auch mal, dass er uns auf einer Tour begleitet. Deshalb habe ich ihn vor einem Konzert in der Batschkapp besucht, um ihn bei der Gelegenheit davon zu überzeugen, dass er das doch bitte machen soll. Danko rockt richtig, hat eine markante Stimme, ist leicht wiederzuerkennen, und mit Musik kennt er sich auch super aus. Auf der Bühne ist das ein cooler Typ mit einer schönen großen Fresse, hinter der Bühne ist er sehr charmant und angenehm.«

JINGO DE LUNCH – Cowboy Song

STEPHAN: »„I´m just a cowboy…“ – das ist eine Thin-Lizzy-Coverversion, aber von wem? Könnten das The Distillers sein?«
DIRK: »Girlschool?«

Der Song wurde in den Achtzigern aufgenommen, und die Sängerin ist Kanadierin.

STEPHAN: »Kanadierin – Avril Lavigne?«

Der Henning weiß, wer das ist.

STEPHAN: »Wieso sagst du es dann nicht?«
HENNING: »1988 aufgenommen, da habe ich mitgespielt.«
STEPHAN: »Wie – Jingo De Lunch, oder was?«

BETONTOD – Wenn der Sturm beginnt

STEPHAN: »Vom Sound her könnte das Metal sein. Iron Maiden sind das aber nicht, oder? (Lacht) Klingt ein bisschen wie eine Mischung aus Onkelz und Hosen. Ach, Betontod – von denen liest man gerade öfter. Klingt musikalisch nicht ganz so stumpf wie viele andere Bands aus der Ecke.«
JC: »Gut gemacht, sehr cool.«
STEPHAN: »Ich bin halt nicht mehr so der Fan dieser Stimmen. Die haben sich im Laufe der Jahre ein bisschen abgenutzt. Ist aber ordentlich gemacht. Wenn ich die CD umsonst kriege, höre ich mir die Platte auch gerne mal an (lacht). Das soll jetzt nicht anmaßend klingen, aber ich bin ein bisschen rausgewachsen aus dem ganz einfachen Zeugs. Dazu muss man jung oder richtig besoffen sein, glaube ich.«

PRO-PAIN – Foul Taste Of Freedom

JC: »Jesus Christ!«
STEPHAN: »Klasse Song.«
DIRK: »Die Crumbsuckers fand ich immer total geil.«
STEPHAN: »Mehr Hardcore als Metal.«
JC: »Das war vor meiner Zeit. Der Song ist von der ersten Platte. Ich bin erst zehn Jahre später bei Pro-Pain eingestiegen. Killer-Album! Ich kann mich noch daran erinnern, wie die Scheibe rauskam und wie begeistert ich war. Mit meiner alten Band Raped Ape haben wir für Pro-Pain auf der Tournee zur Platte eröffnet.«
STEPHAN: »Pro-Pain haben auf meinem ersten Soloalbum gespielt. Hey, Pro-Painos: Respekt! Die haben mittlerweile auch Hardcore-Geschichte geschrieben und sich nie verbiegen lassen.«

DIE TOTEN HOSEN – Tage wie diese

STEPHAN: »Genesis? Ach, Hosen. Der Anfang klang ein bisschen wie ´The Carped Crawlers´ von Genesis. Ich glaube, von dem Erfolg des Songs sind die Jungs auch ein bisschen überrascht. Zumindest in dem Ausmaß.«
DIRK: »Musikalisch klingt das für mich eher nach so was wie Reamonn, also Popmusik.«
STEPHAN: »Bis zum Refrain hat man sogar Probleme, das den Hosen zuzuordnen. Klingt halt sehr poppig. Ist nicht mein Titel, auch wenn das als Untermalung zu ´nem Fußballding schon passt. Die Hosen waren nie richtig meine Welt, aber ich kann verstehen, dass Leute das mögen. Ich war wie gesagt kürzlich auf Rock am Ring und habe mir die dort auch mal angeschaut. Als Liveband sind die Jungs immer noch ´ne Bank, die Leute sind da wirklich abgedreht. Für mich persönlich sind die reinen Mitgrölnummern nicht mehr so spannend, da habe ich mich ein Stück weit von entfernt. Ich möchte das jetzt aber auch nicht schlechtquatschen. Wer´s mag – cool.«

Findest du Die Ärzte im direkten Vergleich mit den Hosen besser oder schlechter?

STEPHAN: »Ich kenne von den Ärzten wahrscheinlich genauso wenig wie von den Hosen. Früher dachte ich immer, Die Ärzte sind ein bisschen lustiger in ihren Texten bzw. in Anführungszeichen intelligenter, aber letztlich kann ich Die Ärzte nicht gut finden, weil sie sich nach wie vor so abfällig über die Onkelz äußern. (An seine Bandkollegen gerichtet Was sagt ihr eigentlich so zu meinen Feindbildern?«
HENNING: »Ich kenne beide Bands ja auch. Die Hosen haben wir mit Jingo mal supportet, und Die Ärzte wohnen bzw. wohnten mal in Berlin. Über die Hosen kann ich sagen, dass die sehr fair zu ihren Vorbands sind, d.h. man wird bezahlt, kriegt alles zum Fressen und lebt in Saus und Braus. Das ist auch eine sehr gute Liveband. Nicht von der musikalischen Perfektion her, sondern weil sie richtig rocken.«
DIRK: »Beide Bands haben auf jeden Fall ihre Berechtigung. Als ich Die Ärzte kennengelernt habe, war ich klein und habe Metal gehört. Da fand ich solche Musik pauschal scheiße. Und davon konnte ich mich im Laufe der Jahre nie so richtig lösen, auch wenn ich als Musiker total respektiere, was die machen. Lustige Musik war nie meins.«
STEPHAN: »Sehe ich ähnlich. Für mich hat Mucke immer was mit Tiefe, Ernst und auch mit Härte zu tun gehabt.«

Was gefiel euch am besten?

JC: »Motörhead.«
STEPHAN: »Pro-Pain.«
HENNING: »Motörhead.«
DIRK: »Danko Jones.«
STEPHAN: »Und Danko Jones.«

 Quelle: RockHard Magazin

Interview: The Scarlets (Berlin 12/11)

Januar 5th, 2012 | By Tobias

Die Scarlets. Neben Eschenbach waren auch die sympathischen Australier als Opener für die beiden Berlin Konzerte von “Der W” gesetzt.
Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen und die Vier für euch vor Ort zum Gespräch gebeten. Wie eine Band, vom anderen Ende der Welt, zu “Der W” kommt und was dabei für Hürden aber auch Erfolgserlebnisse auftreten, könnt ihr in diesem Interview erfahren.

Foto: Edmund Hartsch

Wie würdet ihr die Stilrichtung eurer Musik beschreiben?

Nick: Nelli, was hat Stephan zu dir gesagt?

Nelli: Letzte Nacht? Er sagte, dass es einiges an guter Punk-Rock-Energie hat, nur dass eine dieser 40er Jahre Filmstar-Sexbomben an der Front steht. *lacht*

Nick: Ja, wir wollen diese starke Energie auf die Bühne bringen, wie ihr vielleicht gestern schon bemerkt habt. Wir spielen auch keine Balladen, da wir nicht wollen, dass unser Publikum einschläft. Im großen und ganzen kann man sagen, dass es Rock ‘n Roll mit einem hohen Maß an Energie ist und natürlich mit Nelli am Mikrofon. Eigentlich sogar noch mit Lizzy an den Drums, aber leider konnte Sie bei dieser Tour nicht dabei sein. Ums kurz zu fassen, zwei Mädels und zwei Jungs die kräftig Gas geben. *lacht*

Warum kann Lizzy nicht dabei sein?

Nick: Da wir ja bei keinem Label unter Vertrag stehen, müssen wir noch arbeiten gehen. Auf Grund der Weihnachtszeit und der dadurch anfallenden Arbeit hat ihr Arbeitgeber sie nicht gehen lassen. Wir haben das natürlich akzeptiert, dass sie arbeiten muss, was wir ja leider alle noch müssen, und dadurch nicht mitkommen kann. So musste sie also zu Hause bleiben und wir haben Tom als Ersatz bekommen.

Ist Lizzy denn auch so ein großer Onkelz-Fan und nun traurig, dass sie daheim bleiben muss?

Nick: Ja, traurig ist sie schon, aber ich würde sie jetzt nicht als großen Onkelz-Fan betrachten. Sie kennt die Onkelz und sie steht auf Punk-Rock aber ich denke sie ist mehr ein Fan der Toten Hosen. Ich glaube ja, dass sie ein wenig auf Campino steht. *lacht* Continue reading »

Interview mit Jesper Binzer (D-A-D) auf metal.de

November 8th, 2011 | By Sarah

Die Kollegen von Metal.de interviewten D-A-D Sänger Jesper Binzer zum kommenden Album am Freitag den 11.November 2011. Hier bei uns könnt ihr das Interview nachlesen. An english version of the interview you can find here.

Was haben High Heels, Frühlingszwiebeln, die dänische Königin und Frankfurt mit Disneyland zu tun? Bei Licht betrachtet nicht viel, nach Einbruch der Dunkelheit sieht das jedoch ganz anders aus. Mit ihrem am 11.11.11 erscheinenden 11. Album beweisen die Dänen D-A-D einmal mehr, dass in Disneyland nach Einbruch der Dunkelheit alles möglich ist. Wir haben uns nur zwei Stunden, nachdem das Master Tape in die Produktion geschickt wurde, mit Jesper Binzer über “DIC.NII.LAN.DAFT.ERD.ARK”, das Video zur Single “I Want What She’s Got” und all die zuvor genannten Dinge unterhalten.

Metal.de: Darf ich fragen, was Du heute trägst?

Jesper: Ich trage dunkelrote Hosen, eine Lederjacke von Penfield und ein Paar Vans.

Metal.de:  Du bist also kein Fan von Federn, Pailletten und High Heels geworden?

Jesper: Nein, definitiv nicht! Das war nett zum Probieren, aber ich verstehe jetzt, was meine Frau meint, wenn sie sagt ‘Ich brauche qualitativ hochwertige Schuhe. Sie sind teuer, aber das ist es wert, da ich gut darin gehen kann.’ Seit dem Videodreh ist es viel einfacher, so viel Geld für ihre High Heels auszugeben, denn ich habe festgestellt, wie schwer es ist, länger als eine halbe Stunde darin zu laufen. Man lernt jeden Tag etwas dazu, dies ist meine Erkenntnis aus dem Videodreh. Continue reading »

Interview mit MOTORJESUS

Juni 14th, 2011 | By Tobias

credits: motorjesus official

MOTORJESUS haben auf die erste Hälfte der vergangenen Autournomie für „Der W“ eröffnet und sicherlich bei einigen einen mächtigen Eindruck hinterlassen. Für uns Grund genug die Jungs jetzt nachdem die Tour vorbei ist, nochmal zu einigen Themen zu befragen.

Schön, dass ihr euch bereit erklärt habt, unseren Lesern hier nochmal kurz Rede und Antwort zu stehen. Ein wirklich erstklassiger Job den Ihr auf der Bühne leistet, was auch sichtlich gut vom Publikum angenommen wurde. Wie ist die Tour aus eurer Sicht verlaufen?

Roman: Ja, als wir das Angebot bekommen hatten, waren wir erst etwas skeptisch ob das überhaupt so funktioniert mit einem der wohl bekanntesten und erfolgreichsten Deutschrocker und einer englisch singenden Band wie wir es sind. Klar, D.A.D haben das bereits vor uns gemacht, aber trotzdem … das ungute und unsichere Gefühl war allgegenwärtig, hatte sich dann aber spätestens nach dem Tourauftakt in Kreuth verabschiedet.
Nach dem zweiten Gig war´s uns dann so langsam allen klar : „ das klappt ja ! “  Continue reading »

Seite 212345...10...Letzte »