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D-A-D Live 2014 – The 30/30/30 Experience

Oktober 31st, 2013 | By Sarah

“Wir sind immer noch die Alten, es fühlt sich fast so an als wäre der 30-jährige Geburtstag eher ein Scherz als ein Fakt…aber wir müssen der Realität in die Augen schauen und das Unvermeidliche zu unserem Wohlwollen umsetzen…” heißt es in der Presseerklärung von D-A-D und was das bedeutet, lässt uns aufhorchen.

Der Plan des Kopenhagen-Vierers klingt verlockend gut: 30 Konzerte in Dänemark – 30 Konzerte in ganz Europa – und 30 persönliche Lieblingssongs von D-A-D auf eine Best-Of-Platte gebrannt.

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“…lasst uns die kleinen Clubs ehren, die uns in den Anfangsjahren nicht die Türen vor der Nase zugehauen haben und uns die Chance gaben zu rocken, lasst uns unsere Fans ehren indem wir ihnen einzigartige, verschwitzte und besondere Erlebnisse verschaffen…und lasst uns unsere eigene Vergangenheit ehren und rausfinden was uns all die Jahre so weit gebracht hat. Wir haben lange Zeit damit verschwendet uns auf das „hier und jetzt“ zu konzentrieren. Nun – in diesem Jahr 2014 – wollen wir unsere Angst vor der Vergangenheit und alten Geschichten zurücklassen und so viel wie möglich davon preisgeben und mit Euch teilen.”

Das I-Tüpfelchen vor der Europa-Tournee wird das Best-Of-Doppelalbum sein, dass ab dem 31.Januar 2014 im Handel oder als Download erhältlich sein wird.

Die Tourdaten für 2014 gibt es natürlich auch auf einen Blick:

Konzerte in Dänemark:

28.01. Maskinhallen, Frederikshavn
29.01. Skråen i Nordkraft, Aalborg
30.01. Tubinen, Randers
31.01. Skive Theater
01.02. Posten, Odense
04.02. Walthers Musikcafe, Skanderborg
05.02. Paletten, Viborg
06.02. Fermaten, Herning
07.02. Horsens Ny Teater
08.02. Tobaksgaarden, Assens
11.02. Pavillon – Centersalen, Grenå
12.02. Rampelys, Silkeborg
14.02. Radar, Aarhus
15.02. Borgerforeningen, Svendborg
18.02. Sønderborghus
19.02. Tobakken, Esbjerg
20.02. Godset, Kolding
21.02. Bygningen, Vejle
22.02. Tapperiet, Køge
25.02. Stars Vordingborg
26.02. Vershuset, Næstved
27.02. Forbrændingen, Albertslund
28.02. Gimle, Roskilde
01.03. Musikhuzet, Rønne
04.03. Elværket, Holbæk
05.03. Støberihallen, Hillerrød
06.03. Klauzdal, Herlev
07.03. Toldkammeret, Helsingør
08.03. Den grå Hal, Christiania

Konzerte in Europa:

25.03. Rockefeller, Oslo (NO)
27.03. Tavastia, Helsinki (FI)
28.03. Debaser Medis, Stockholm (SE)
29.03. Trädgår‘n, Gothenburg (SE)
30.03. KM, Malmoe (SE)
02.04. Splendid, Lille (FR)
03.04. The Garage, London (UK)
04.04. 02 Academy, Newcastle (UK)
05.04. 02 Academy, Leicester (UK)
06.04. Le Divan Du Monde, Paris (FR)
08.04. Factory, Milan (IT)
10.04. Apolo 2, Barcelona (ES)
11.04. Caracol, Madrid (ES)
12.04. West Rock, Cognac (FR)

Konzerte in Deutschland / Schweiz:

23.04. Columbia Club, Berlin (DE)
24.04. Gladhouse, Cottbus (DE)
25.04. Rockfabrik, Nuremberg (DE)
26.04. Backstage Werk, Munich (DE)
27.04. Rockfabrik, Ludwigsburg (DE)
29.04. Live Music Hall, Cologne (DE)
30.04. Z7, Pratteln (CH)
01.05. Batschkapp, Frankfurt (DE)
02.05. Capitol, Hannover (DE)
03.05. Große Freiheit, Hamburg (DE)
04.05. Max, Flensburg (DE)

Karten für die deutschen Konzerte bekommt ihr auf eventim.de

D-A-D live in Kiel, 19.06.2012

Juni 20th, 2012 | By

Mindfuck-Userin und wohl Schleswig-Holsteins größter D-A-D-Fan Steffi versorgte uns mit ihrem schönen Bericht über das D-A-D- Konzert auf der Kieler Woche am 19.06.2012. Wieso es manchmal durchaus praktisch ist einen Hund mit zu D-A-D zu nehmen? Lest selbst. ;-) Danke Steffi für den tollen Text und die Fotos.

 

Gegen 14.30h bin ich in Kiel am Hörncampus angekommen. Erstmal auf einen 

anständigen Parkplatz gewartet, den hab ich dann auch schnell bekommen. Direkt an der Backstage Ausfahrt. Das sollte sich später noch als sehr praktisch erweisen. Dann erstmal das Gelände gecheckt, ein bisschen Licht in das Chaos mit den Tickets gebracht und dann eine kleine Runde über die Kieler Woche gedreht. Für mich als fast Kielerin natürlich Pflichtprogramm. Dann hab ich mich mit ein paar anderen Fans getroffen und gegen 18.30h beschlossen wir in den abgesperrten Konzert-Bereich zu gehen.

Dort haben wir einen kleinen Merch-Stand von D-A-D entdeckt und uns ein bisschen mit Ana unterhalten. Sie meinte die Jungs würden mit einem privaten Wagen anreisen und im Backstage Bereich parken. Für einen späteren Autogrammwunsch ist das natürlich eher unpraktisch da für sie ja dann kein Grund besteht das Gelände zu Fuß zu verlassen.

Aber dazu später mehr.

Zunächst waren Madcon mit ihrem Set dran. Sie spielten etwa eine gute Stunde Hip Hop / Reggae / Pop. Es stellte sich heraus dass der Großteil der anwesenden Fans für Madcon da waren und die Hoffnung noch in die erste Reihe zu kommen stieg. Nach dem Madcon Set setzte dann ein Fluchtartiges Verlassen der Fans ein, und plötzlich waren wir mit etwa 30 verbliebenen Leuten die einzigen auf dem Gelände. Wir kriegten mit Mühe eine erste Reihe zusammen. Es stellte sich aber heraus das vor den Eingängen noch ein paar hundert Fans standen die noch nicht eingelassen wurden. Zunächst wussten wir nicht warum, aber dann begann der Soundcheck von D-A-D.

Erst ließ sich Laust kurz blicken, dann Cobber und dann Troels und Abbe. Troels und Abbe checkten den Sound eine knappe Stunde lang. War sehr cool das mal mit zu erleben.

Dann wurden die restlichen Fans eingelassen. Keine wirklich große Crowd, aber einsam waren wir auch nicht gerade.

 D-A-D betraten die Bühne gegen 22.10h und begannen ihr Set wie gewohnt mit „New age …“ . Jesper begrüßte das Kieler Publikum überschwänglich und stellte gleich mal klar das heute nicht Dienstag ist sondern Freitag und somit am nächsten Tag keine Schule/Arbeit ansteht weshalb wir ordentlich feiern dürfen. Das taten wir dann auch. Bei “I want what she’s got” musste Laust wieder kräftig mit “We want what Laust got” angefeuert werden. Jesper transportierte viel “Kieler Liebe” zu Laust und viel “Talent” zu den „crazy Kieler People“.

Bei „Sleeping my day away“ verschwand Stig nach dem Solo Part kurz nach hinten und kam mit seinem Pyro-Helm zurück. Ich sehe das ja immer wieder sehr gerne, ist einfach ein cooler Effekt auf der Bühne. Da mittlerweile die Sonne untergegangen war gab es dann auch „It’s after dark“ als letzten Song .

Jesper verabschiedete sich mit „Tschüss, Tschüss, Extra-Tschüss“ von uns und nach 75 Minuten war das Set beendet. Ich bekam von Troels eine Setlist und beschloss dann mein Autogramm-Glück doch noch an der Backstage-Ausfahrt zu versuchen.

 Ich holte meinen Hund „Odin“ aus dem Auto und lief eine Weile mit ein paar anderen Fans am Backstage Bereich auf und ab. Dann erwischten wir Jesper und ich konnte ihn bitten die Sonnenblende meines Golf3 zu signieren (ich hab ja den No fuel… Schriftzug am hinteren Kotflügel). Er meinte dass die anderen wohl nicht rauskommen würden, aber ich wollte mein Glück trotzdem noch mal versuchen.

Nach fünf Minuten Warten öffnete sich das Tor und ein dänischer PKW tauchte auf. Ich sah Stig auf der Rückbank sitzen der im selben Moment meinen Hund entdeckte. Der Wagen stoppte und Stig sprang heraus, direkt zu meinem Hund hin um ihn zu streicheln und nach seinem Namen zu fragen. So hatte ich die Möglichkeit auch ihn um ein Autogramm auf die Sonnenblende zu bitten. In der Zwischenzeit hatten Cobber und Laust auch begonnen Autogramme zu geben und ich konnte auch die beiden bitten mir meinen Wagen zu signieren

 Lektion: Manchmal lohnt es sich auf einen guten Parkplatz zu warten, ich glaube nicht das ich die Jungs hätte quer über den ganzen Parkplatz hätte bitten können. Nicht mal mit Odin als Lockvogel für Stig ;-)

Alles in einem ein wirklich cooler Tag, mit Sonne, guter Musik und super gelaunten Dänen.

Steffi Witt

Setlist:

News age moving in
Jihad
Isn’t that wild
Everything glows
POV
Scare yourself
Never Never
Monster Philosophy
Grow or pay
We all fall down
I want what she’s got
Bad craziness

Evil twin
Sleeping my day away
It’s after dark

On Tour with D-A-D 2012 – Part I

Juni 17th, 2012 | By Sarah

Ich fand den Kopenhagen-Vierer ja schon damals auf dem Vaya con Tioz gut, als sie als Support-Act für die Onkelz fungierten, spätestens seit ihrer Teilnahme an der ersten Der W Tour im Jahr 2009 war ich dann aber endgültig infiziert von D-A-D. So war es natürlich klar, dass ich mir die Jungs auf ihrer Europa-Tournee 2012 das ein oder andere Mal anschauen würde.

Da ich schon vergangenes Jahr D-A-D auf einem Festival in Kopenhagen erleben durfte, wollte ich unbedingt ein Konzert der Jungs in ihrer Heimat miterleben und da bot sich das erste Konzert der Europa-Tour an – Esbjerg, West-Dänemark. Deklariert als Club-Show und somit ein Warm-Up für die Jungs, bevor es auf die große Reise durch etliche Länder gehen sollte.

Ich war ziemlich beeindruckt von der Venue in Esbjerg. Ziemlich schick von außen, strahlte das “Tobakken” und auch innen war die Location wahrlich nicht von schlechten Eltern. In Kombination mit einem Restaurant, konnten die Gäste auch von höher gelegenen “Etagen” Einblick auf die Bühne haben. Ich zog es natürlich vor mich direkt vor der Bühne in dänischen Menschenmassen aufzuhalten, schließlich wollte ich testen, wie sehr die heimischen Fans D-A-D abfeiern würden. Mit 1500 Menschen war die Show ausverkauft und so viele Menschen hatte ich persönlich ja bei D-A-D noch nie erlebt, wenn man daran denkt, dass die Jungs in Deutschland vor höchstens 800 Mann spielen.

Das Licht ging aus und das Bühnenbild, die neue D-A-D -Flagge erleuchtete in blauem Licht und dann kamen sie raus. Jesper, Jacob, Stig und Laust. Sofort ging es los mit dem neuen Opener “A new age is moving in” und dieser wurde gleich auf Live-Tauglichkeit getestet. Esbjerg rockte los und schrie sich die Kehle aus dem Leib. Ab und an vermutete ich schon einen leichten Hörsturz, da sich manche Fans hinter mir gar nicht beruhigen ließen und ordentlich Stimmung machten. Da mein dänisch leider nicht so gut ist, verstand ich nicht alles was Jesper dem Publikum erzählte, aber die wichtigsten Wörter wie “for fanden i helvede”, “søde mennesker” oder “tak for i aften” verstand ich auch ohne dänischer Native-Speaker zu sein. Ich war wirklich von Esbjerg geflasht und freut mich auf zwei Tage später Rock’n’Roll in Frankfurt. Continue reading »

Biographie von D-A-D’s Jesper Binzer

Mai 12th, 2012 | By Sarah

Folgende Zeilen dürften vor allem die D-A-D-Fans unter euch interessieren. Frontsau Jesper Binzer hat eine Biographie über sein Leben geschrieben, die im September 2012 veröffentlicht werden soll. Unter dem Titel “I won’t cut my hair” schreibt Jesper schonungslos und ehrlich über das Leben auf der Überholspur. Es ist eine Geschichte über große Hits, noch größere Records-Deal und Konzerte in Dänemark und weiteren Ländern. Aber genauso ist es eine Geschichte über Depressionen, Abhängigkeiten, Therapien und finanzielle Probleme. Das Buch gewährt einen Einblick hinter die Fassade von Jesper Binzer, der zu bekanntesten dänischen Rockgrößen gehört. Er selbst erklärt sich in der Biographie sehr reflektiert und abgeklärt. Seine Gedanken drehen sich um die Frage, wieso die Karriere von D-A-D so lief, wie sie lief und die Gabe an sich zu glauben, wenn es sonst keiner mehr tat.

Das Buch ist hier bestellbar, leider ist es wohl vorerst nur in dänischer Sprache. Aber wir werden es uns kaufen und davon berichten.

 

Ein Blick zurück und nach vorne.. 2011/2012

Januar 1st, 2012 | By Sarah

Wow! 2011 war ein ziemlich krasses Jahr für uns und wird sicherlich noch ziemlich lange in unser Erinnerung bleiben.

Gleich in der ersten Januarwoche flogen wir nach Kopenhagen, Dänemark um uns ein Jazzkonzert von Laust Sonne anzusehen. Eigentlich trommelt der Gute ja bei D-A-D, doch das reicht ihm musikalisch nicht. Laust spielt nicht nur kleine Jazz-Sessions in seiner Heimat sondern tüftelte auch nebenher an seinem Solo-Album, dass im August 2011 erschien. Wer auf eine coole Mischung aus David Bowie, Prince und Justin Timberlake steht und Laust schon immer irgendwie interessant fand, der sollte unbedingt mal in das Album reinhören. Sicherlich keine Rockmusik, aber dennoch sehr grooviger Dancefloor-Sound von einem Musiktalent der besonderen Art.

Ein Mensch der besonderen Art ist natürlich auch Stephan Weidner für uns, der mir dieses Jahr einen langersehnten Traum erfüllte. Wiebke von Mindfuck und ich durften mit auf Tour fahren! Erst bekamen wir ein sehr nettes Interview vorab, indem wir uns auch über eine mögliche Zusammenarbeit für die Tour unterhielten und dann durften wir tatsächlich im Auftrag von 3R Entertainment die Autournomie I dokumentarisch an der Videokamera begleiten. 5 Wochen reisten wir durch die Republik, lernten mit Motorjesus und Alkbottle zwei klasse neue Bands kennen, begannen den Touralltag zu lieben, mit all seinen schönen Momenten und Schattenseiten und genossen Stephans Vertrauen in unsere Arbeit. Continue reading »

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