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Statement von Pe Schorowsky zum Ende der Onkelz

Juli 21st, 2014 | By Sarah

Statement von Pe Schorowsky zum Ende der Onkelz 

(veröffentlicht auf onkelz.de am 28.05.2004)

Liebe Trauernde,

das ist natürlich ein Schock für Euch, eine Tatsache, die wir Onkelz, schon ein paar Wochen länger wissen als Ihr und deshalb mehr oder minder schon einigermaßen verdaut haben. Nichts desto Trotz kommt im nächsten Jahr eine
einschneidende Veränderung auf jeden von uns zu und wie diese aussieht, wird sich erst noch zeigen, deshalb gibt es auch für uns Ungewissheit und damit ein paar Bedenken, vom schweren, schmerzlichen Verlust dieser monumenta- len, spirituellen Institution und der kosmisch auferlegten Bruderschaft, einmal abgesehen; Veränderungen sind aber das natürlichste der Welt und deshalb ist es besser, den Blick nach vorne zu richten. Eins ist sicher, eine Band wie die Onkelz wird es nicht mehr geben und Stephan hat recht, es ist gut, uns in bester onkeliger Erinnerung zu behalten und nicht als alte dahinsiechende Opas, das würde unseren verkörperten Spirit nachhaltig verwässern und der Legende Onkelz nicht gerecht werden. Ihr müsst den Geist jetzt alleine weiter in Euch tragen
auch wenn Ihr dabei nur auf die Musik und die Texte hören müsst, die als Vermächtnis von uns an Euch geblieben sind. Zwar wird es keine neuen Studio-Onkelz-Scheiben mehr geben, aber ich denke, dass Ihr bestimmt von dem einen oder anderen von uns noch etwas zu sehen oder zu hören bekommt. Und das beste ist doch, dass alles eins ist, eigentlich waren wir nie weg und werden nie weg sein, weil auf einer gewissen Ebene nichts verschwindet und es dort keine Zeit gibt. Wir alle sind ein und dasselbe Ding. Wir umarmen Euch endlos auf jener Ebene und in dieser bis zum Schluss. Und jetzt lasst uns den Schluss noch mal feiern, dass es qualmt, um allen anderen zu zeigen, wer die geilste Band und die geilsten Fans sind. Wir sehen uns auf den Konzerten!
Viel Spaß auch mit dem neuen Longplayer und der Single, sie sind wirklich noch mal ein richtiger Knaller geworden.

Gruß an Alle,

Pe

Statement von Stephan Weidner zum Ende der Onkelz

Juli 21st, 2014 | By Sarah

Statement von Stephan Weidner zum Ende der Onkelz

(veröffentlicht auf onkelz.de am 25.05.2004)

Goodbye Onkelz, hello Rest des Lebens..

Punkt 1:
Es gibt kein großes Kunstwerk ohne Tragödien.

Wir kündigen und ich entlasse mich! Nicht fristlos und nicht mit sofortiger Wirkung, aber wir läuten das Ende ein. Keine leichte Entscheidung. Nein, die schwerste meines Lebens. Eine, die verdammt weh tut. Eine, die mir mehr als eine Träne abgerungen hat. Etwas woran man sein ganzes Leben gearbeitet hat, beendet man nicht einfach so. Trotzdem sah ich unser Ende mit eindrucksvoller Klarheit auf mich zu kommen. Nach eine endlosen Folge von Tourneen, Hotelzimmern und Aufnahmestudios wird es Zeit für uns, die Stühle hoch zu stellen und den Laden dicht zu machen. Warum, werdet ihr euch fragen? Nun ja, nach dem Stones Konzert im letzten Jahr musste ich mich fragen: „Was soll danach noch kommen?“ Während der Arbeit an „Adios“ stellte ich mir von Lied zu Lied die Frage, können wir das toppen? Können wir da noch einen drauf setzen? Ich glaube, in dieser Konstellation wird es verdammt schwer. Nein, um ehrlich zu sein, ich glaube das wir in dieser Konstellation den Höhepunkt unseres Schaffens erreicht haben und Wiederholungen sind Scheiße. Mit diesem Bewusstsein weiter zu machen, hieße für mich nur noch den „Rahm“ abzuschöpfen und unsere Musik zu einer Ware verkommen zu lassen. Und gut verdrängt heißt für mich nicht halb gewonnen. Ich kann nur machen, was ich fühle und dies ist meine Art, die Dinge zu sehen. Dies ist mein Weg. Ich stehe vor dem Sprung ins kalte Wasser, ich betrete unbekanntes Terrain. Ich weiss, ich werde eine tiefe Leere spüren. Die Lücke, die die Onkelz hinterlassen werden, ist schwer zu füllen. Aber irgendwann muss Schluss sein mit der Abhängigkeit von anderen, und deren Abhängigkeit von mir. Ich versuche nach vorne zu sehen.

Punkt 2:
Mo|ral|phi|lo|so|phie.

Jeder Künstler hat ein persönliches Interesse am eigenen Erfolg. Das ist legitim, wie ich finde. Hat man es einmal geschafft, hält man normalerweise am besten einfach durch, bis alles geregelt und in trockenen Tüchern ist. Weniger wahrscheinlich ist es, dass man den eigenen schrittweisen Niedergang bemerkt. Ich hatte niemals Lust auf die Rolle des Goldesels reduziert zu werden, der meine und die Infrastruktur anderer finanziert. Bei den Onkelz ging es immer um mehr. Um viel mehr. Wer über mehr als zwei Dekaden dermaßen hochtrabende Moralphilosphie wie wir verfasst, der muss sich täglich selbst hinterfragen, ob er seinen eigenen Ansprüchen gerecht wird. Das tue ich und ich hoffe, die Jungs machen das auch. Die Onkelz, und das war uns schon immer bewusst, haben ein begrenztes Haltbarkeitsdatum. Nicht unsere Musik, sondern im besonderen unsere Inhalte – das, wofür wir seit 24 Jahre stehen. Wir haben mehr als einmal betont, nicht im Onkelzkostüm sterben zu wollen. Dafür gab und gibt es gute Gründe. Zu viele Reunions alter Helden, zu viele Bands, die uns weit über ihren Zenith hinaus mit überflüssigen Platten und peinlichen Konzerten penetrieren. Bands, die ihre Rebellion an der Garderobe der Industrie abgegeben haben, oder verzweifelt ums eigene Überleben kämpfen müssen. Nicht mit mir und der Gedanke so enden zu können, drängte zu penetrant in meine Welt. Wer so konsequent konsequent war, muss es auch bei einer so schweren Entscheidung sein.

Noch fühlen wir den puren, ehrlichen Zorn, der uns immer angetrieben hat und lange bevor jemand auf die Idee kommen könnte uns nahe zu legen aufzuhören, teilen wir euch mit:
Dies ist unser letztes Studio Album und unsere letzte Tournee. Das ist unumstößlich.
Darüber hinaus würden wir uns freuen, 2005 zu unserem 25-jährigen Jubiläum ein Abschiedskonzert geben zu können. Ein Vierteljahrhundert Onkelz, das wäre eine amtliche Hausnummer.
Der Rest verschwindet sowieso in Emotionsnebel und Erschöpfung. Danke Euch allen.

Stephan

Statement zum letzten Album und dem Ende der Onkelz

Juli 21st, 2014 | By Sarah

Statement zum letzten Album und dem Ende der Onkelz

(veröffentlicht auf onkelz.de am 24.05.2004)

2 Fakten! Fakt zwei: Das neue und letzte Studio-Album der Onkelz wird den inhaltsschweren Titel „Adios“ tragen.

Ja, ihr habt richtig gelesen. Das LETZTE Studio-Album. Der Titel resultiert nämlich direkt aus Fakt eins: Die Onkelz nehmen ihren Hut. Natürlich ist das auf den ersten Blick ein Schock für euch und nicht zuletzt auch für die Onkelz selbst, die sich diese Entscheidung alles andere als leicht gemacht haben. Aber – seien wir ehrlich zu uns – das ist die logische Konsequenz aus allem. Aus den vergangenen 24 Jahren, aus dem Keller in Hösbach und der ausverkauften Festhalle in Frankfurt. Die Onkelz hatten nie die Ambition, als Rockeremiten mit ergrautem Haar auf dem Rockolymp anzukommen, sondern wenn mit vollem Elan und nicht schon auf dem absteigenden Ast sitzend. Mit dem Maximum an möglicher Fahrt und Rückenwind den Höhepunkt erreichen. Während den ersten Anfängen der Arbeiten an „Adios“ manifestierte sich der Gedanke immer mehr in Vers- und Liedform, dass dieser Zeitpunkt möglicherweise genau jetzt gekommen sein könnte. Eine ausverkaufte Tour – größer als je zuvor –im kommenden Herbst, das Album wäre schon das vierte in Folge, das auf der 1 landen würde. Was soll noch kommen? Größer geht’s nicht und möglicherweise auch nicht besser. Bevor das „möglicherweise“ von der entscheidenden Instanz – nämlich euch – in den nächsten Jahren durch ein „natürlich“ ersetzt werden kann, reichen wir hiermit selbst unseren Rücktritt ein.

Im Moment läuft die Onkelz-Maschinerie noch auf vollen Touren und wir sind der Überzeugung, dass wir alle Trademarks der Onkelz zu 100% vertreten und leben. Natürlich könnten wir noch 10 Jahre den gleichen Stiefel runter spielen, den Rahm unserer Arbeit abschöpfen und vielleicht würdet ihr den Unterschied nicht merken. Aber das Onkelz-Ding basierte schon immer auf dem Prinzip der konsequenten Ehrlichkeit und der ehrlichen Konsequenz. Das sind wir uns und damit letztendlich auch euch schuldig. Die ist Zeit da, wo es heisst, die ultimative Konsequenz zu ziehen:

Wir hören auf!

Wir tun dies nicht aus Resignation oder im Streit, aber aus der Überzeugung heraus, dass jetzt jedes Onkelz Lied gesungen ist.

Diese Meldung wird die Mehrzahl von euch vermutlich zunächst schocken, aber mit der Zeit werdet ihr erkennen, was wir hier eigentlich vollzogen haben:

Den letzten und endgültigen Arschtritt für alle, die uns in den vergangenen 24 Jahren das Leben schwer machen wollten.

Demnächst werdet ihr dazu nochmal ein paar Takte von uns persönlich zu hören bekommen.

Adíos!

Die Onkelz

Statement der Onkelz zum Gig mit den Rolling Stones

Juli 21st, 2014 | By Sarah

Statement zu Onkelz und Stones

(veröffentlicht auf onkelz.de am 07.06.2003)

Um es noch einmal kurz aus unserer Sicht zu schildern und um Euch zu erklären, wie es zu der Zusammenarbeit mit den Rolling Stones gekommen ist: Vor einigen Wochen fragte die Deutsche Entertainment AG (DEAG) bei uns an, ob wir uns vorstellen könnten, bei den Rolling Stones am 08.08. in Hannover zu eröffnen.
Mit DEAG Vorstandsvorsitz Peter Schwenkow hatten wir bereits den unglaublichen Gig in der Waldbühne im Sommer 2000 veranstaltet. Natürlich hat uns diese Anfrage ein wenig überrascht und zugegebenermaßen auch geschmeichelt. Man muss es einmal in aller Deutlichkeit sagen, egal ob man nun Stonesfan ist oder nicht, aber mit der größten noch existierenden Rockband zusammenzuspielen, das ist eine Gelegenheit, die sich kein Musiker auf der Welt entgehen lassen würde. Wer das nicht versteht, hat ein Problem. Soweit so gut.

Natürlich haben wir sofort spontan zugesagt, haben aber auch den Ball sehr flach gehalten, denn es war uns von Anfang an klar, dass es Wirbel im großen Stil geben würde und dass dieses Projekt jederzeit gecancelled werden könnte. Es hätte uns jedenfalls nicht überrascht, wenn die Stones und ihr Management die Sache abgeblasen hätten.

Wie Ihr Euch sicherlich vorstellen könnt, ging es bei uns in der letzten Woche ziemlich hektisch zur Sache, denn es war klar, dass sobald die Katze aus dem Sack war, sich die Medien gierig darauf stürzen würden. Nachdem die DEAG also ihre Pressemitteilung herausgab, meldete sich zunächst der NDR 2, der als präsentierender Rundfunksender des Stones Konzertes in Hannover der Deutschen Entertainment AG, dem deutschen Promoter der Stones Tournee also, die Zusammenarbeit aufkündigte, falls dieser an den Onkelz als Vorband festhalten sollte.

Im Schreiben des NDR 2 an die DEAG hieß es:

„Das Auftreten dieser Band im Rahmen eines Konzertes, das von NDR 2 präsentiert wird, ist weder mit dem Image von NDR 2 vereinbar, noch mit dem Selbstverständnis…“
Blah, blah, blah, etc. etc…

„Business as usual“ also und die üblichen Verdächtigen in der ersten Reihe. Jeder mußte jetzt ganz schnell seinen Standpunkt klarmachen und eilig auf seiner „pc“ bestehen. Angefangen bei der Hamburger Morgenpost: „Stones machen die Böhsen Onkelz salonfähig“ (30. Mai), über die Neue Presse und die Hannoversche Allgemeine ging es flugs über den Kanal zum Daily Mirror: „Nazis in concert with the Stones“ (02. Juni), und von dort über den Atlantik zur New York Post: „German Nazi Punk Band to open for the Rolling Stones“ (02.Juni). Telefon, Fax und E-mail accounts rotierten 24 Stunden fröhlich durcheinander. BBC und CNN wollten doch nun mal genau wissen, was hier bei uns los ist und so langsam realisierten wir, dass es diesmal „ein wenig größer“ werden würde als sonst. Aber letztendlich dann doch wieder nur „same shit, different paper“.

Eine Telefonkonferenz mit dem deutschen Promoter, mit Vertretern der Plattenfirma Virgin Records, dem Stones- und dem Onkelz Management ergab dann, dass man in England äußerst entspannt mit dem Thema umging. Schließlich hatten wir bereits Infomaterial mit englischer Bio und englischen Songtexten rübergeschickt. Aber alleine die Tatsache, dass nun direkt miteinander gesprochen wurde, veranlasste die Medien hüben wie drüben, sofort vorwegzunehmen, dass die Stones uns nun gewiss wieder ausladen würden. Man versuchte jetzt Druck auf die Stones auszuüben und die Absage einfach herbeizuschreiben: „Jagger is not amused. Stones erwägen nun doch Rausschmiss der Onkelz“ (Hamburger Morgenpost 04.06), oder: „Rolling Stones wollen Onkelz aus dem Programm kicken“ (Musikwoche 03.06). Davon war nie die Rede und die Stones dürften sich in ihrer 40jährigen Karriere ein ziemlich dickes Fell erarbeitet haben, was Skandalberichterstattung angeht. Letzendlich entschied ein internes Meeting der Stones mit ihrem Management und ihrem deutschen Tourpromoter darüber, ob die Onkelz spielen werden oder ob man sich dem Druck der Medien beugen würde und unseren Quellen zu Folge, sollen Mick Jagger und Keith Richards dort ein paar ziemlich coole Anti-Presse und Pro-Onkelz Sprüche losgelassen haben. Die offizielle Version gab es dann bei einer Pressekonferenz in München am vergangenen Donnerstag vor 200 Journalisten, wo Mick Jagger sagte: „Wir spielen mit den Onkelz. Sie sind eine gute Band.“ Spiel, Satz und Sieg, der Anfang vom Ende der nervtötenden Onkelzdiskussion?

Gut, was bedeutet das jetzt konkret für uns alle? In erster Linie natürlich eine absolute onkelzhistorische und einmalige Pflichtveranstaltung, die sich kein Onkelzfan entgehen lassen darf. Wir hoffen auf Euren Support und hoffen auch, dass wir alle die Gelegenheit wahrnehmen werden, uns so zu präsentieren, wie wir sind, nämlich nicht die besoffenen, pöbelnden Vollidioten, als die man uns gerne hinstellt, sondern „die Geilsten“, die beste deutsche Rockband, mit dem fettesten Fansupport, den dieses Land je gesehen hat.

Zugegeben, die Ticketpreise sind ziemlich hoch und wir verstehen, dass nicht jeder hingehen und sich ein 100 € Ticket für 45-50 Minuten Onkelz leisten kann und will, aber vielleicht können wir Euch die Entscheidung erleichtern, in dem wir uns eine Aktion ausdenken, um Euch etwas zurückzugeben. Vorstellbar wäre ein ermäßigter Ticketpreis auf der Tour 2004 für alle die ihr Stones/Onkelz Ticket aus Hannover vorlegen, oder möglicherweise auch ein kostenloses Onkelzkonzert in diesem oder im nächsten Jahr. Wir werden uns auf alle Fälle etwas einfallen lassen. Bewahrt Euer Ticket auf. Und was das Konzert mit den Rolling Stones am 08.08. in Hannover angeht, können wir Euch versprechen, dass wir von der ersten Sekunde an so dermaßen losbrettern werden, dass den Onkelzkritikern der Unterkiefer wegklappt. Selbst wenn uns 60.000 Stonesfans auspfeifen sollten, so wird uns das nur anspornen. Respekt? Den werden wir uns ganz schnell erspielen, keine Sorge…

Die Onkelz

Statement von Stephan Weidner über die unzufriedenen Fans

Juli 21st, 2014 | By Sarah

Statement von Stephan Weidner über die unzufriedenen Fans
(veröffentlicht auf onkelz.de am 16.04.2002)

Wer hat Euch denn ins Gehirn geschissen?

So langsam fang ich an zu zweifeln, ob wir die selbe Platte gehört haben, oder ob eventuell Euer geistiges Niveau nicht ausreicht “Dopamin” zu verstehen. Dieses dumme Gelaber über Kommerz und dubiose “Hintergründe”, die es nicht gibt ist unerträglich. Euch gefällt die Platte nicht? Schmeißt sie in die Ecke und penetriert uns nicht mit Eurem geistigen Ausfluss. Anstatt gleich die Klappe aufzureißen, solltet Ihr “Dopamin” ein paar Durchläufe gönnen und Ihr werdet hören, warum wir diese Platte gemacht haben. Uns in eine Schublade mit den Hosen und den Ärzten zu stecken, zeugt von noch nicht ganz überstandener Pubertät. Wie überhaupt Eure Argumentationen Rückschlüsse zulassen, dass Ihr die Onkelz nur braucht, um Eure mangelnde “reale” Rebellion zu kompensieren. Ihr wollt mehr Gewalt und Hass? Dann zieht Euch ein Splattermovie oder ´ne Slayerscheibe rein, oder geht auf die Strasse und lasst Euch verprügeln.

Bisher haben wir uns immer vorbehaltlos vor Euch gestellt, Euer dämliches Gelaber im Gästebuch und im Forum, lassen aber echte Zweifel bei uns aufkommen, ob das in Zukunft auch so sein wird. Noch mal zum Mitschreiben: Wir haben so viele Platten verkauft, dass wir es nicht nötig haben ein Album unter kommerziellen Gesichtspunkten zu komponieren. Es zwingt uns keiner dazu, etwas zu veröffentlichen und es gibt auch sonst keine, Euch nicht bekannten Hintergründe für eine V.ö. Wenn ihr möchtet, dass eine Band immer gleich klingt, dann kauft Euch die neue Motörhead. “Dopamin” ist genau die Platte, die wir machen wollten, und wir sind verdammt stolz darauf. Wem das nicht passt, der sollte auch gleich seine Konzertkarte verkaufen, da wir mindestens 6 Stücke daraus auf der kommenden Tour spielen werden. Der Rest kann sich auf unglaubliche Konzerte freuen, mit spektakulärem Licht und super motivierten Onkelz.

Im Namen der Onkelz

Stephan Weidner

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