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Das Mysterium Miku Hatsune

September 6th, 2012 | By Sarah

„Die spinnen doch die Japaner..“. Nichts anderes ging mir durch den Kopf, als ich heute ein Video von Miku Hatsune zu sehen bekam.

Miku Hatsune, ein sogenanntes Hologramm-Mädchen im Anime-Stil, gehört wohl zu Japans populärsten Live-Acts. Ja ihr lest ganz richtig: Live Acts. Denn dieses nicht existente Mädchen tritt doch tatsächlich live auf den Konzertbühnen Japans auf. Dabei schafft sie es noch zig Massen von Japanern zu begeistern…

Ziemlich krass wie das Publikum diese Anime-Figur abfeiert. Je länger ich mir das Video angucke, desto wirrere Gedanken kommen dazu in mir auf. Wie es wohl wäre bereits aufgelöste Bands so noch einmal auf die Bühne zu holen?

Was habe ich getrauert als sich meine damaligen Jugendhelden, die Böhsen Onkelz, 2005 auflösten. Hätte ich Lust auf eine Hologramm-Version der Onkelz? Irgendwie eine groteske Vorstellung.

Wo ist bei solchen Konzerten die Beziehung zwischen Band und Fans zu spüren? Wo sind die Momente in denen sich beide Parteien auf Konzerten durch Blicke, Gesten oder Worten austauschen? Wo sind die Emotionen des Künstlers? Sie sind einfach nicht mehr zu sehen. Wir können sie nicht mehr wahrnehmen, nicht mehr aufsaugen und uns in ihnen verlieren. Was bleibt ist zwar die Musik aber der Darbietungsrahmen wirkt für mich sehr steril….auch wenn die Japaner in dem Video noch so freudig feiern und ihre lustigen Lichter schwenken…

 

 

Abpfiff!

August 22nd, 2012 | By Tobias

Schluss-aus-vorbei? Ist das Spiel aus?

Mindfuck Society geht vom großen Support-Platz. Wir haben mehr wie 90 Minuten unseres Lebens Herzblut-Support betrieben, doch irgendwann ist der Atem aus. Neun Jahre sind wir im Web präsent, in vielen Gewändern und mit vielen Missionen unterwegs gewesen. Immer am Puls der Zeit, immer an den Musikern dran – In den Konzerthallen Europas unterwegs, um die Magie der Musik aufzusaugen und in Schriften und Bildern zu verwerten.

10 Jahre Mindfuck Society wären doch eigentlich eine amtliche Hausnummer. Ein Ziel was in uns die letzten Kräfte erweckt, doch noch mal anzugreifen. Wir nehmen die Verlängerung auf uns – allerdings mit neuer Taktik und neuem Fokus.

Wieso nicht an den alten Sachen festhalten?

Wir tragen das Support-Trikot nicht mehr auf der Brust, wie es sich gehören sollte. Es fehlt vor allem an Zeit und vielleicht ist auch durch die ganzen Rasenkämpfe ein bisschen Herzblut auf der Strecke geblieben, das es braucht um eine Support-Seite unter voller Fahrt und Überzeugung weiterzuführen. Ein Abstieg in die zweite Liga kommt nicht in Frage, wenn wir doch immer Champions League gespielt haben.

Viele Blessuren und Niederlagen gab es auf dem Support-Rasen zu holen, doch genauso auch Siege und freudige Momente, die wir alle in schöner Erinnerung behalten. Tolle Konzerte, das Glück auf der ein oder anderen nicht offiziellen Party dabei zu sein, spannende und lustige Interviews mit den Bands und an oberster Stelle das Vertrauen der Musiker – all das kann uns niemand mehr nehmen und all das werden wir auch niemals vergessen!

Der zwölfte Mann auf dem Platz, das wart immer ihr. Durch eure Teilnahme hier auf der Seite, im Forum, bei gestarteten Aktionen wie z.B. das Video für Stephan Weidner 2006 oder sämtlichen Facebook-Spielereien, habt ihr Mindfuck Society zu einer vielbesuchten Support-Seite und und sehr stolz gemacht. Es sei euch von Herzen gedankt!

Danken möchten wir natürlich auch all den Bands, die uns in den letzten neun Jahren mit ihrer Musik und ihrem Sein den Support nicht schwer gemacht haben. Es war unbeschreiblich schön in vielen Augenblicken der Teil von etwas Besonderem zu sein.

Was bedeutet das für die Zukunft? Mindfuck Society wird es in seiner jetzigen Form nicht mehr geben. Wie ihr seht wird die Seite komplett überarbeitet. Forum, Galerie und die einzelnen Band-Seiten werden keine große Rolle mehr auf www.mindfuck-society.de spielen.

Wir möchten euch hier in Zukunft mit unseren Gedanken zu Musik und allem was wir damit verknüpfen können, versorgen. Rezensionen, Gedanken, Momente des Tages können ein Teil der neuen Mindfuck Society sein. Wir geben uns keinen Kurs mehr vor, wissen aber das wir den sicheren Hafen verlassen haben und zu neuen Ufern mit euch segeln wollen. Wo es genau hingeht, wissen wir noch nicht. Wir hoffen aber, dass der ein oder andere von euch in naher/ferner Zukunft auch mal wieder unsere virtuellen Wege kreuzen wird. Unter welcher Flagge wir auch immer mit passendem Soundtrack im unendlichen Datenmeer unterwegs sein werden…

DANKE !!!
Sarah & Tobias

Mindfuck Society – Leser-Umfrage

Juni 8th, 2012 | By Sarah

Guten Morgen,

heute wollen wir euch mal mit einer kleinen Umfrage zu eurem Surf-Verhalten ärgern.

Bitte nehmt euch doch kurz die Zeit und beantwortet uns folgende Frage:

Welche Seite besucht ihr vorrangig um an News aus dem Hause Mindfuck Society zu kommen?

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DANKE!

Pe Schorowsky und die „Schweinekarre“

Mai 18th, 2012 | By Sarah

Irgendwie ist heute so ein Tag, den viele von euch gespannt herbei gesehnt haben. Warum? Weil Pe Schorowsky, unser geliebter Onkelz-Trommler, sozusagen seinen ersten Song der Menschheit frei gibt. Zwar gab es 2006 schon zwei Instrumentalstücke von Pe, die auf den Namen „Telride“ und „Neptun Space Rocket“ hörten, doch diese waren gänzlich anders als das, was er uns im Jahr 2012 präsentiert. Sein Album „Dreck und Seelenbrokat“ erscheint erst am 31.08., aber mit seinem Song „Schweinekarre“ legt er auf dem Sampler „New german rock“ schon mal ordentlich vor.

Musikalisch erinnert der Track an die Onkelz mit charismatischen Punkrock-Einflüssen. Der lässige Bass unterstreicht nicht nur deutlich das Intro, sondern nimmt sich immer mal wieder kleine Solo-Parts raus. Für die Gitarre hat sich Pe Chris Fütterer von YEN besorgt, der dem Song ordentlich wumms und Melodie gibt. Phasenweise erinnert mich das Spiel an alte Gonzo-Melodien und zaubert ein Onkelz-Gefühl in mir hervor. Ich bin mir eigentlich sicher, dass Pe’s Musik genau den Geschmack der alten Onkelz-Fans trifft ,die gerne noch eine Priese mehr Punkrock und Rotz in den letzten Onkelz-Veröffentlichungen gehabt hätten. Doch kommen wir zum wirklich Spannenden, nämlich Pe’s Stimme. Bisher hat der Gute weder gesungen, noch hat er viel bei Interviews geredet, wenn wir uns an alte Onkelz-Video-Frequenzen erinnern. Umso gespannter war ich natürlich auf das Ergebnis, denn ich konnte mir einfach so gar nichts unter Pe’s Gesang vorstellen. Für mich klingt er gänzlich anders, wie wenn er spricht – phasenweise erinnert mich sein Gesang auf Schweinekarre an eine Mischung aus Bela B. von den Ärzten und dem Sänger von The Offspring. Irgendwie verdammt lässig und spritzig.  Deswegen bin ich ganz klar positiv überrascht und bin auf jeden Fall dafür, dass Pe sich in Zukunft verstärkt dem Gesang widmet – da geht noch was!!!! 😉 Textlich handelt der Song natürlich um eine verdammte „Schweinekarre“, vielleicht Pe’s alter Shelby Mustang der verdammt noch mal nicht so läuft, wie er laufen sollte. Gibt es eine Hassliebe zu einem Auto? Wenn ja, dann besingt Pe auf jeden Fall diese. Verdammte Dreckskarre, wenn du nicht so geil wärst, dann hätte ich dich schon längst zum Mond geschossen… Ja, ja..Männer und Autos…

Ich will gar nicht groß rum labern und den Song beschreiben, denn letztendlich müsst ihr ihn selber hören und euch ein Bild vom Solo-Sänger Pe Schorowsky machen. Ich kann euch nur den Kauf den Songs ans Herz legen, dafür ist es einfach viel zu interessant. 🙂

Als kleines Sahnehäubchen gibt es aber hier den Text zu Pe’s Schweinekarre: KLICK


Interview: The Scarlets (Berlin 12/11)

Januar 5th, 2012 | By Tobias

Die Scarlets. Neben Eschenbach waren auch die sympathischen Australier als Opener für die beiden Berlin Konzerte von „Der W“ gesetzt.
Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen und die Vier für euch vor Ort zum Gespräch gebeten. Wie eine Band, vom anderen Ende der Welt, zu „Der W“ kommt und was dabei für Hürden aber auch Erfolgserlebnisse auftreten, könnt ihr in diesem Interview erfahren.

Foto: Edmund Hartsch

Wie würdet ihr die Stilrichtung eurer Musik beschreiben?

Nick: Nelli, was hat Stephan zu dir gesagt?

Nelli: Letzte Nacht? Er sagte, dass es einiges an guter Punk-Rock-Energie hat, nur dass eine dieser 40er Jahre Filmstar-Sexbomben an der Front steht. *lacht*

Nick: Ja, wir wollen diese starke Energie auf die Bühne bringen, wie ihr vielleicht gestern schon bemerkt habt. Wir spielen auch keine Balladen, da wir nicht wollen, dass unser Publikum einschläft. Im großen und ganzen kann man sagen, dass es Rock ’n Roll mit einem hohen Maß an Energie ist und natürlich mit Nelli am Mikrofon. Eigentlich sogar noch mit Lizzy an den Drums, aber leider konnte Sie bei dieser Tour nicht dabei sein. Ums kurz zu fassen, zwei Mädels und zwei Jungs die kräftig Gas geben. *lacht*

Warum kann Lizzy nicht dabei sein?

Nick: Da wir ja bei keinem Label unter Vertrag stehen, müssen wir noch arbeiten gehen. Auf Grund der Weihnachtszeit und der dadurch anfallenden Arbeit hat ihr Arbeitgeber sie nicht gehen lassen. Wir haben das natürlich akzeptiert, dass sie arbeiten muss, was wir ja leider alle noch müssen, und dadurch nicht mitkommen kann. So musste sie also zu Hause bleiben und wir haben Tom als Ersatz bekommen.

Ist Lizzy denn auch so ein großer Onkelz-Fan und nun traurig, dass sie daheim bleiben muss?

Nick: Ja, traurig ist sie schon, aber ich würde sie jetzt nicht als großen Onkelz-Fan betrachten. Sie kennt die Onkelz und sie steht auf Punk-Rock aber ich denke sie ist mehr ein Fan der Toten Hosen. Ich glaube ja, dass sie ein wenig auf Campino steht. *lacht* Continue reading »

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