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Broilers – Live in Würzburg 2014

Dezember 4th, 2014 | By Tobias

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Düsseldorf trifft Würzburg. Die Broilers sind zu Gast!

Nachdem der erste Teil der Broilers Noir Tour schon als voller Erfolg verbucht werden konnte, geht es nun in Runde zwei. Mit von der Partie: Vier Promille.

Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen auch mal vorbei zu schauen und zusätzlich noch ein paar Bilder mit nach Hause genommen. Dass dieser Abend eine gewohnt energiegeladene und absolut empfehlenswerte Angelegenheit darstellte brauchen wir nicht noch mal extra zu erwähnen – auch wenn wir es hiermit getan haben! Egal, man kann dieser Band einfach nie genug Empfehlungen aussprechen.

Wie das ganze nun aber letztendlich aussah, seht ihr in unserer Galerie:

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Viel Spaß damit und bis bald!


Broilers Tourdaten :

05.12.2014, Bern (CH), Bierhübeli
+ Northcote
06.12.2014, Freiburg, Zäpfle Club in der Rothaus Arena
+ Northcote
11.12.2014, Linz (AT), Posthof
+ Northcote
12.12.2014, Graz (AT), Orpheum
+ Northcote
13.12.2014, Regensburg, Donau-Arena
+ Northcote
17.12.2014, Zürich (CH), Volkshaus
+ Feine Sahne Fischfilet
19.12.2014, Düsseldorf, ISS Dome (Zusatzkonzert)
+ Misfits
+ 4 Promille
20.12.2014, Düsseldorf, ISS Dome
+ Misfits
+ 4 Promille
22.12.2014, Bamberg, Brose-Arena
+ Feine Sahne Fischfilet
23.12.2014, Chemnitz, Arena
+ Feine Sahne Fischfilet
27.12.2014, Stuttgart, Schleyerhalle
+ Giuda
28.12.2014, Frankfurt, Jahrhunderthalle
+ Giuda
29.12.2014, Oldenburg, Weser-Ems-Halle
+ Giuda
30.12.2014, Trier, Arena
+ Feine Sahne Fischfilet

REVIEW: Godsmack – 1000hp

August 18th, 2014 | By Tobias

Godsmack 1000hp album coverGODSMACK – In der bis Dato 19-jährigen Karriere der US Hard-Rock Band lieferten die Jungs um Sully Erna bislang 5 Studioalben ab. Nachdem im Jahr 2010 „The Oracle“ erschien, ist es danach ziemlich ruhig geworden. Von den Konzerten in den USA und einer, durch gesundheitliche Probleme abgebrochenen Europa-Tour abgesehen, hörte man nicht viel aus Boston. Sully brachte sein Solo-Projekt in die Läden und auf Tour aber um Godsmack herum blieb es still, was weitere Werke anging. 2012 kam mit „Live & Inspired“ ein schönes Live-Album in die Läden, was allerdings bis auf die vier im Studio eingespielten Coverversionen nichts Neues mit sich brachte. Da die Band sich allerdings immer schon Zeit gelassen hat, was neue Veröffentlichungen angeht ist natürlich bekannt, wenn man sich mit Godsmack beschäftigt hat. Umso erfreulicher ist es, dass jetzt vier Jahre nach „The Oracle“ das sechste Album mit dem Namen „1000hp“ an den Start gegangen ist.

Mit der gleichnamigen Single zeigt man in Boston auch direkt wo es lang gehen soll. Songs wie „1000hp“, „Locked And Loaded“ oder „What’s Next?“ lassen keinen Zweifel daran, dass man seinen Stil ganz klar weiterverfolgt. Vor einigen Tagen wurde ich folgendes gefragt: „Hören die sich denn immer noch so an oder werden die jetzt mit weiter steigendem Erfolg auch so weichgespült?“ – Mit Sully Erna’s Solo-Album im Hinterkopf sicherlich eine berechtigte Frage (Wenn e auch aus meiner Sicht ein grandioses Album war, ist es sicherlich für den gängigen Godsmack-Hörer eine Stufe zu ruhig). Aber um die Frage zu beantworten: NEIN! Godsmack gehen ihren Weg konsequent weiter. Auch wenn Tracks wie „Something Different“ doch an einigen Stellen etwas melodischer und eingängiger sind, verliert das Album nicht an Kraft. Es groovt sich richtig gut ein und selbst die doch vorhandenen ruhigen Songs wie „Turning To Stone“ lassen nie das Gefühl aufkommen man hätte sich der Massenindustrie verkauft. Gerade „Turning To Stone“ erinnert stark an „Serenity“ aus dem „Faceless“-Album. Das fast schon mystisch klingende Bassspiel gepaart mit den Percussions ergibt ein allzu vertrautes Gefühl. Generell fühlt man sich beim Hören sofort zu Hause und bekommt sogar das Gefühl, eine kurze Reise durch die bisherige Diskographie zu machen.

Die Summe macht’s und so entstand hier ein wirklich gutes Album. Modern, ohne aber „gewollt“ zu klingen. Aus den musikalischen Fähigkeiten eines Sully Erna oder auch Robbie Merrill hätte man sicherlich ein virtuoses, verspieltes und im Endeffekt kompliziertes Album entstehen lassen können. Man besinnt sich aber wieder auf das, was man gut kann und fügt dem ganzen eine dezente Note „Reife“ hinzu. So passt’s und so wollen wir Godsmack hören – gradlinig, bodenständig und ehrlich – kein ausproduzierter, massentauglicher angepasster Einheitsbrei. Dafür hat man gerne vier Jahre gewartet und darf sich nun umso mehr über „1000hp“ freuen. Gerne darf auch nochmal der Versuch gestartet werden, das Ganze Live in Deutschland zu präsentieren!

Godsmack – 1000hp
Veröffnetlichung: 29.08.2014
Amazon: LINK

Tracklist:

  • 1. 1000hp (Album Version)
  • 2. Fml
  • 3. Something Different
  • 4. What’s Next?
  • 5. Generation Day
  • 6. Locked & Loaded
  • 7. Living In The Gray
  • 8. I Don’t Belong
  • 9. Nothing Comes Easy
  • 10. Turning To Stone (Album Version) – Godsmack
  • 11. Life Is Good

 

Der W Tour – Zweiter Support Act

Juli 23rd, 2014 | By Tobias

credits:  Alexander Laljak

credits: Alexander Laljak

Noch einmal schlafen, dann geht DER W auf Tour.

Gestern haben wir ja bereits über die morgen in Osnabrück startende W-Tour gesprochen. Eins war bis dahin jedoch noch unklar. Wer wird den Support-Slot in Geiselwind übernehmen während Toxpack am 25.07. mit den Broilers die Bühne teilen?

Das „Geheimnis“ wurde jetzt gelüftet:
ESCHENBACH

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Zu der Band brauch man glaube ich gar nicht mehr all zuviel sagen, denn für die Meisten sind die Jungs schon längst ein Begriff. Wer sie nicht kennt, für den gibts noch ein Video hinterher.

Vorher gibt’s aber noch die kompletten und aktualisierten DER W – Tourdaten:

  • 24.07.14 Osnabrück / Rosenhof / Support: Toxpack
  • 25.07.14 Geiselwind / Music Hall / Support: Eschenbach
  • 26.07.14 Regensburg / Airport / Support: Toxpack
  • 28.07.14 Düsseldorf / Stahlwerk / Support: Toxpack
  • 29.07.14 Karlsruhe / Festhalle Durlach / Support: Toxpack
  • 31.07.14 Magdeburg / Altes Theater / Support: Toxpack
  • 01.08.14 Leipzig / Parkbühne / Support: Toxpack
  • 02.08.14 Wacken Open Air

 

Wir freuen uns auf die Tour! Kann losgehn!

Der W – Tour 2014 … es geht los!

Juli 22nd, 2014 | By Tobias

Foto: Christian Thiele Artwork: Mindfuck Society / Tobias Stark

Artwork: MindfuckSociety-Tobias Stark / Foto: Christian Thiele

 

„Weiter immer weiter … immer weiter geh’n“

Die Euphorie, sowie all die Emotionen des fulminanten Comebacks der Onkelz hallen in den meisten von uns sicher noch stark nach. Es wäre doch zu schade, wenn dieses Hochgefühl abfallen würde. Darum sollte man die Gelegenheit nutzen, die sich einem jetzt bietet und sich gar nicht all zulange ausruhen. W-eiter rocken und W-eiter feiern, denn ab Donnerstag habt ihr wieder die Gelegenheit dazu und das gilt nicht nur für Onkelz-Fans. Jeder der eine gute Rockshow zu schätzen weiß, sowie auf inhaltlich starke Texte steht, ist hier genau Richtig.

Ab Donnerstag gilt dann nämlich folgendes: „Hier kommt der W – Zwo – Drei“! Und wenn Henning, Dirk, JC und Stephan, als der DER W, deutschlands Clubs bespielen, kann man sich sicher sein, dass es „HEIß“ wird. Bei den aktuellen Temperaturen könnte das ganze sogar in einer Art Rock’n’Roll Sauna enden. Eine porentiefe Reinigung der Haut ist durch den produzierten Schweiß also inklusive.

Abgerundet wird das ganze mit der berliner Streetcore-Combo Toxpack. Die Jungs haben Euch ja schon bei einem Teil der vergangenen Tour ordentlich feuer unterm Arsch gemacht. Ihr seht also, es lohnt sich vorbei zu schauen. Auch für diejenigen die bisher noch keine Tickets erstehen konnten.

Für die kurzentschlossenen gibt es hier also nochmal den Sauna – äh … Tourplan:

  • 24.07.14 Osnabrück / Rosenhof / Support: Toxpack
  • 25.07.14 Geiselwind / Music Hall / Support: t.b.a
  • 26.07.14 Regensburg / Airport / Support: Toxpack
  • 28.07.14 Düsseldorf / Stahlwerk / Support: Toxpack
  • 29.07.14 Karlsruhe / Festhalle Durlach / Support: Toxpack
  • 31.07.14 Magdeburg / Altes Theater / Support: Toxpack
  • 01.08.14 Leipzig / Parkbühne / Support: Toxpack
  • 02.08.14 Wacken Open Air

 

Tickets gibt es hier: Eventim / und eventuell noch an den Abendkassen

REVIEW: Friedemann – Uhr vs. Zeit

Mai 5th, 2014 | By Tobias

Es gibt Neues. Gänzlich neu sogar. Nicht nur, das mich das neue Album „Uhr vs. Zeit“ von Friedemann erreichte, sondern auch, dass wir das erste Mal über den Künstler berichten dürfen. Das liegt aber auch mit daran, dass es sich um das erste Solo-Album des Frontmanns der Hardcore/Punk-Band COR handelt.

Friedemann - Uhr vs. Zeit

Ich gehe zugegebenermaßen völlig unbelastet an das Projekt, des in Rügen ansässigen Friedemanns, heran. Er und seine Band COR sind mir zwar ein Begriff aber wirklich tief konnte ich mich bisher nicht in die Thematik herein arbeiten. Umso frischer und unbelasteter gehe ich aber an das Solo Projekt heran. Während bei COR die harten und schnellen Gitarrenriffs dominieren, zeigt sich Friedemann selbst mit Akustikgitarre, in höchst persönlicher und nachdenklicher Stimmung. Er reflektiert, legt seine Gefühle und Gedanken offen dar und erschafft somit ein wirklich ruhiges aber sehr tiefgehendes Album. Nichts für die Party unter Freunden, soviel steht fest. Abends, nachdenklich und ruhend auf der Couch, dabei die Gedanken etwas kreisen lassen – dafür scheint dieses Album aber wie geschaffen. Genau daran ist es dann auch an den ersten Tagen, an denen ich das Album vor mir liegen hatte, gescheitert. Ich war schlichtweg nicht in der Stimmung, um mir dieses Album in vollem Umfang zu Gemüte zu führen. Man braucht da schon eine gewisse Grundruhe, welche ich dann letztendlich doch noch erreichen konnte.

Der Prozess des sich selbst Hinterfragens und dem was in seiner Umwelt passiert ist in der Musikwelt sicher nichts Neues mehr, dennoch schafft Friedemann es, das ganze nicht abgedroschen oder gar unglaubwürdig wirken zu lassen. Er spricht sich so einiges von der Seele und das merkt man auch. Ein Prozess, der für viele nicht einfach ist aber beim Hören dann doch verleitet, sich selbst seine Gedanken über das Eine oder Andere zu machen. Wenn man es zulässt, verliert man sich regelrecht in der Musik und vergisst die Welt um sich herum. Das macht für mich ein gutes Album aus.

Bei aller Schwere des Albums sind die positiven Gefühle dennoch nicht zu kurz gekommen. „Süden“, „Daneben“ oder „Conny“ sind da perfekte Beispiele. Während sich dort sehr persönliche Erfahrungen mit Freundschaft, Liebe und Bekanntschaften wiederfinden, blickt Friedemann aber auch über den Tellerrand hinaus. Es finden sich Songs wie „Vogel“ oder auch „Sklaven“, in denen er kritisch die Geschehnisse dieser Welt und den Mensch an sich beleuchtet und das Ganze auf seine ganz eigene Art beschreibt.

Wer letztendlich die pure Unterhaltung sucht ist hier leider falsch. Das Album ist trotz seiner thematischen Vielfalt keines, was man einfach mal so, mit dem Fuß wippend, nebenbei hören kann. Alles in allem kann ich „Uhr vs. Zeit“ aber jedem empfehlen, der sich gern etwas tiefer in die Musik und vor allem in die Texte fallen lässt und dem es nicht nach endlosen Produktionsschleifen sowie aufgesetzter Nachdenklichkeit trachtet. Es ist ein raues, sehr ehrliches und vor allem persönliches Werk geworden, das man ruhig auch als solches betrachten sollte. Ich sage: „Sehr gelungen … weiter so!“

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„Uhr vs. Zeit“ 
Veröffentlichung: 16.05.2014
Bestellung: http://www.mainstreamrecords.de/

Tracklist:

01. Lied aus Stille
02. Vogel
03. Nichts können
04. Daneben
05. Nackenbrecher
06. Conny
07. Freiheit
08. Sklaven
09. Anders Gedacht
10. Dankeschön
11. Süden
12. Was
13. Zeit vs. Uhr

http://friedemann-ruegen.de/