Pe Schorowsky


Name: PePe

Label: MX Records

Links:

www.peschorowsky.com
www.facebook.com/peofficial

Biographie:

Pe strebte es nie an, Sänger zu werden und hätte es auch nie für möglich gehalten. Er wusste nur seit frühester Kindheit, dass er elektrische Gitarren liebt. Pe bastelte sich einige in seiner Garage, denn er wollte zu seiner Lieblingsmusik im Lichtorgel-Gewitter rocken. Es war abwegig, dass Rocken sein Beruf werden könnte, auch wenn es das einzige war, was er wirklich mochte.

In einem unterfränkischen Dorf, als Hauptschüler, ergreift man eine Lehre im soliden Handwerk. Nur wenn man fleißig in der Schule aufpasst kann man etwas Höheres werden, Schluss. Mehr wusste Pe nicht. Das Wissen und Umsetzen von Möglichkeiten außerhalb der regionalen Tradition war sehr begrenzt. Wer kein Abi vorweisen konnte und nicht mal ein gutes Zeugnis in der Hauptschule hatte, wurde schlichtweg abgestempelt. Pe strebte eine Lehre als Koch an, aber Schweißer sollte es werden, weil ein Stammtischbruder seines alten Herren Betriebsrat in einer großen Gabelstapler-Fabrik war und er für Pe etwas tun konnte. Da ihm keine bessere Option vorlag, nahm er das Angebot freudlos an. Besser das, als nichts.

Pe war einer der wenigen im Dorf, der sich traute, lange Haare zu tragen. Es war ein ständiger Kampf mit seinem Vater um jeden Zentimeter. Pe war AC/DC Fan und der Punk-Rock war am Anfang seiner Zeit. In diesen Tagen zogen Stephan Weidner und Kevin Russell ins Dorf. Der Rest ist Geschichte, die Böhse Onkelz heißt – und unter www.onkelz.de erfährt der Unwissende mehr.

2005 hatten die Böhsen Onkelz letztes Konzert, ein gigantischer Abschluss mit weit über 100.000 Fans. Danach wollte Pe ein instrumentales Sixties-Retro-beat-Rock Projekt durchziehen. Eine Punk-Big Band wollte er an den Start bringen, mit Bläsern und kaputten Anzügen. „Sideburn Society“ sollte das Projekt heißen. Nachdem es 2007 komponiert war, verlor Pe jedoch das Interesse. Er hatte die Nase voll von Software-Instrumenten und deren Bugs.

Mitte 2008 fing Pe an, mit der gewohnten Materie zu komponieren: Drums, Bass, Gitarre, Gesang. Mitte 2010 bekam er die ersten Tage im Studio 23 in Frankfurt zur Verfügung und immer wieder welche bis Mai 2012, dann war Pe’s erste Solo-CD im Kasten: „Dreck und Seelenbrokat“.

PE:
Pe Schorowsky (Gesang, Gitarre)
Chris Fuettera (Gitarre)
Eggi (Bass)
Peter Zettl (Schlagzeug)

Diskographie:
„Dreck und Seelenbrokat“ (2012)