D-A-D live in Kiel, 19.06.2012

Juni 20th, 2012 | By Gast Autor

credits: Steffi Witt

 

Mindfuck-Userin und wohl Schleswig-Holsteins größter D-A-D-Fan Steffi versorgte uns mit ihrem schönen Bericht über das D-A-D- Konzert auf der Kieler Woche am 19.06.2012. Wieso es manchmal durchaus praktisch ist einen Hund mit zu D-A-D zu nehmen? Lest selbst. 😉 Danke Steffi für den tollen Text und die Fotos.

 

Gegen 14.30h bin ich in Kiel am Hörncampus angekommen. Erstmal auf einen 

anständigen Parkplatz gewartet, den hab ich dann auch schnell bekommen. Direkt an der Backstage Ausfahrt. Das sollte sich später noch als sehr praktisch erweisen. Dann erstmal das Gelände gecheckt, ein bisschen Licht in das Chaos mit den Tickets gebracht und dann eine kleine Runde über die Kieler Woche gedreht. Für mich als fast Kielerin natürlich Pflichtprogramm. Dann hab ich mich mit ein paar anderen Fans getroffen und gegen 18.30h beschlossen wir in den abgesperrten Konzert-Bereich zu gehen.

Dort haben wir einen kleinen Merch-Stand von D-A-D entdeckt und uns ein bisschen mit Ana unterhalten. Sie meinte die Jungs würden mit einem privaten Wagen anreisen und im Backstage Bereich parken. Für einen späteren Autogrammwunsch ist das natürlich eher unpraktisch da für sie ja dann kein Grund besteht das Gelände zu Fuß zu verlassen.

Aber dazu später mehr.

Zunächst waren Madcon mit ihrem Set dran. Sie spielten etwa eine gute Stunde Hip Hop / Reggae / Pop. Es stellte sich heraus dass der Großteil der anwesenden Fans für Madcon da waren und die Hoffnung noch in die erste Reihe zu kommen stieg. Nach dem Madcon Set setzte dann ein Fluchtartiges Verlassen der Fans ein, und plötzlich waren wir mit etwa 30 verbliebenen Leuten die einzigen auf dem Gelände. Wir kriegten mit Mühe eine erste Reihe zusammen. Es stellte sich aber heraus das vor den Eingängen noch ein paar hundert Fans standen die noch nicht eingelassen wurden. Zunächst wussten wir nicht warum, aber dann begann der Soundcheck von D-A-D.

Erst ließ sich Laust kurz blicken, dann Cobber und dann Troels und Abbe. Troels und Abbe checkten den Sound eine knappe Stunde lang. War sehr cool das mal mit zu erleben.

Dann wurden die restlichen Fans eingelassen. Keine wirklich große Crowd, aber einsam waren wir auch nicht gerade.

 D-A-D betraten die Bühne gegen 22.10h und begannen ihr Set wie gewohnt mit „New age …“ . Jesper begrüßte das Kieler Publikum überschwänglich und stellte gleich mal klar das heute nicht Dienstag ist sondern Freitag und somit am nächsten Tag keine Schule/Arbeit ansteht weshalb wir ordentlich feiern dürfen. Das taten wir dann auch. Bei “I want what she’s got” musste Laust wieder kräftig mit “We want what Laust got” angefeuert werden. Jesper transportierte viel “Kieler Liebe” zu Laust und viel “Talent” zu den „crazy Kieler People“.

Bei „Sleeping my day away“ verschwand Stig nach dem Solo Part kurz nach hinten und kam mit seinem Pyro-Helm zurück. Ich sehe das ja immer wieder sehr gerne, ist einfach ein cooler Effekt auf der Bühne. Da mittlerweile die Sonne untergegangen war gab es dann auch „It’s after dark“ als letzten Song .

Jesper verabschiedete sich mit „Tschüss, Tschüss, Extra-Tschüss“ von uns und nach 75 Minuten war das Set beendet. Ich bekam von Troels eine Setlist und beschloss dann mein Autogramm-Glück doch noch an der Backstage-Ausfahrt zu versuchen.

 Ich holte meinen Hund „Odin“ aus dem Auto und lief eine Weile mit ein paar anderen Fans am Backstage Bereich auf und ab. Dann erwischten wir Jesper und ich konnte ihn bitten die Sonnenblende meines Golf3 zu signieren (ich hab ja den No fuel… Schriftzug am hinteren Kotflügel). Er meinte dass die anderen wohl nicht rauskommen würden, aber ich wollte mein Glück trotzdem noch mal versuchen.

Nach fünf Minuten Warten öffnete sich das Tor und ein dänischer PKW tauchte auf. Ich sah Stig auf der Rückbank sitzen der im selben Moment meinen Hund entdeckte. Der Wagen stoppte und Stig sprang heraus, direkt zu meinem Hund hin um ihn zu streicheln und nach seinem Namen zu fragen. So hatte ich die Möglichkeit auch ihn um ein Autogramm auf die Sonnenblende zu bitten. In der Zwischenzeit hatten Cobber und Laust auch begonnen Autogramme zu geben und ich konnte auch die beiden bitten mir meinen Wagen zu signieren

 Lektion: Manchmal lohnt es sich auf einen guten Parkplatz zu warten, ich glaube nicht das ich die Jungs hätte quer über den ganzen Parkplatz hätte bitten können. Nicht mal mit Odin als Lockvogel für Stig 😉

Alles in einem ein wirklich cooler Tag, mit Sonne, guter Musik und super gelaunten Dänen.

Steffi Witt

Setlist:

News age moving in
Jihad
Isn’t that wild
Everything glows
POV
Scare yourself
Never Never
Monster Philosophy
Grow or pay
We all fall down
I want what she’s got
Bad craziness

Evil twin
Sleeping my day away
It’s after dark

 credits: Alle Fotos bei Steffi Witt

One Response to “D-A-D live in Kiel, 19.06.2012”

  1. Ralf sagt:

    Hi Steffi,
    vielen Dank für deinen Bericht(+ tolle Fotos), den ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge gelesen habe: Erst konnte ich’s gar nicht glauben, als ich den Namen „DAD“ auf’m Plakat gelesen habe und musste mich erstmal vergewissern, das es auch wirklich DIE „DAD“ sind und nicht irgend ’ne andere Band mit dem gleichen Namen. Leider konnte ich gestern nicht hinfahren, weil ich daniederlag aber vielleicht ergibt sich ja mal ’ne andere Gelegenheit…Aber durch deine Schilderung war ich ja nun doch fast mittendrin(statt nur dabei)!

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