Zugegebenermaßen haben wir ein bisschen geschlafen, was die Informations-Recherche zur neuen D-A-D -Scheibe betrifft, das kann aber auch einfach daran liegen, dass die Dänen sehr spärlich ihre Infos rausrücken. Der zweite Grund für die verspäteten News hier auf Mindfuck Society begründe ich einfach mit meiner Kopenhagen-Reise vergangene Woche, denn dort musste ich mir D-A-D einfach mal live in ihrer Heimat angucken – und das hat sich wirklich mehr als gelohnt.

Doch kommen wir zu den interessanten Fakten rund um das neue Album von D-A-D, das in Deutschland am 04.November 2011 veröffentlicht wird.

Im Mai luden D-A-D ausgewählte Pressevertreter zum exklusiven Studio Pre-Listening ins Studio 23 in Frankfurt ein, bevor sie einige Songs im August dann in Wacken auf Live-Tauglichkeit im Pressezelt testeten. Schon damals erklärt Jesper Binzer Metal.de , dass die Band sich immer noch in Mitten der Albumproduktion befindet und man mit Arbeitstiteln die Songs bewirbt. Ein Songname dürfte laut metal.de aber feststehen und dieser wäre “A New Age Moving”.

Besonders interessant dürfte ein Song für Weidner und Frankfurt-Sympathisanten sein. Dazu schreibt metal.de: “Danach hören wir einen als “Nordlied” bezeichneten Song, über den sich die Frankfurter Fans freuen können. Eure Stadt, bzw. deren Nordend, hat diesen Song beeinflusst als die Band Anfang 2011 im Studio 23 das neue Album einspielte. “

Wie üblich gibt es auch beim neuen D-A-D-Album Weiterentwicklungen ohne jedoch den typischen D-A-D-Sound zu vernachlässigen. Stig Pedersen spielte das Album dieses Mal sogar auf einem viersaitigen Bass ein. Live wird er aber wieder zu seinen bekannten Zwei-Saitern greifen.

Während die Band für das 2008er Album “Monster Philosophy” eine Auswahl von 25 Songs hatte, aus der eine ausgewogene Mischung von Balladen, Midtempo und schnellen Songs gewählt wurde, war die Grundauswahl diesmal deutlich kleiner. Viele Songs wurden schon im Voraus verworfen und nur an denen weiter gearbeitet, die stilistisch zusammen passen. Dieses Mal wird es nur eine Ballade geben, das wird dafür aber eine Richtige – “langsam und sehr traurig, ein sehr schöner Song”, wie Stig versichert. Insgesamt orientieren sich D-A-D diesmal ein bisschen in Richtung Southern Blues, die Markenzeichen der Band – Jespers unverkennbarer Gesang und der typische Gitarrensound – bleiben aber unüberhörbar.

Eine weitere Neuerung werden die verhältnismäßig vielen Songs mit Klavierstücken sein. Sowohl Laust als auch Jacob sind sehr gute Klavierspieler und durften sich diesmal bei mehreren Songs am Tasteninstrument austoben. Ob und wie die Klavierstücke live umgesetzt werden, ist noch offen. In der Vergangenheit haben D-A-D bereits Passagen in ihre Shows eingebaut, bei denen Laust Klavier spielte und Jesper dazu sang.  Vielleicht dürfen wir also auch im Februar 2012 Laust oder Jacob live am Klavier erleben, denn dann wollen die Dänen auf große Welt-Tournee gehen!