Wacken Rocks Berlin – Bericht

Juni 20th, 2009 | By Gast Autor

Unsere heutige Gastautorin ist Tatjana (Forumsname Lasti). Sie bericht uns vom legendären Wacken Rocks Open Air in Berlin am 30.Mai 2009. Neben DAD, Heaven Shall Burn und Volbeat trat dort selbstverständlich auch Der W auf.
Viel Spaß! :

Wacken Rocks Berlin

Ab nach Berlin, gut das wir schon einen Tag vorher angereist sind, denn was wir bei der Planung ganz verdrängt hatten, es war Pokalfinale. Ganz Berlin war mit grünen und roten Fans übersät, werde wohl nochmal  nach Berlin fahren müssen um mir die Stadt anzuschauen.

Veltins scheint auch von dem Event gehört zu haben und hat gleich ein paar nette Mitarbeiter abgesandt um uns alle mit kostenlosem Bier und Strohhüten zu versorgen, Berlin ist eine sehr nette Stadt. So könnte jedes Konzert beginnen, Freibier, schönes Wetter und nette Menschen.
So nun war es bald so weit mein erstes Festival öffnet nun  seine Tore, und ich war begeistert wie ruhig und gesittet es dort zu ging, es wurde nicht gedrängelt nicht gepöbelt alles sehr entspannt und locker..
Um 17 Uhr  begann dann DAD zu spielen, so langsam füllten sich die dritte und vierte Reihe, und nach den ersten beiden Liedern kam dann auch die gewohnte Konzertstimmung auf. Ich muss sagen DAD ist nicht nur was für die Ohren, die rocken auch die Bühne! Die Outfits sind sehr schrill und passen  gut zu der Performance. Bass wird bei DAD stehend auf den Drums gespielt und das Feuerwerk ist nicht nur auf der Bühne, sondern  wird mit einem Funken sprühendem Helm von dem Bassisten über die Bühne getragen.
Leider blieben wir nur bis zum Ende von DAD trocken, kurz nach dem Umbau für die nächste Band fing es an wie aus Eimern zu schütten.
Es war ein riesen Ansturm auf die Mercedising ständen, es sprach sich rum das die Regencaps hatten. Innerhalb kürzester Zeit waren wir trotz dieser Caps alle durchnässt, aber als sich alle damit abgefunden hatten das es sich einregnet, konnte das der Stimmung auch nicht viel antun.

Also ging es recht feucht in die nächste Runde mit Heaven Shall Burn. Die Band kannte ich persönlich noch nicht, aber da viele um mich rum textsicher waren, war ich da bestimmt eine Ausnahme^^.
Kurz bevor Volbeat auf die Bühne kamen wurde der Andrang vor der Bühne deutlich größer. Wobei wir auf dem Weg zur Zitadelle schon viele Fans sahen die extra aus Dänemark gekommen sind. War es mir dennoch ein Rätsel wo die vielen Menschen sich bis dahin aufgehalten haben… es wurde kuschelig.
Volbeat rockte richtig und konnte mich mit ihrem Gesang und den charmanten Ansprachen zwischen den Liedern begeistern, natürlich nicht nur mich, die anderen Fans waren auch voll dabei.

Dann war es halb neun der Regen hörte auf und der W kam auf die Bühne.
Das Gedränge nahm noch mehr zu und auch die üblichen Onkelz Gesänge und Stephan Chöre setzten ein. Da Stephan einen Tag vorher Geburtstag hatte versuchten einzelne Chöre von Fans die verschiedensten Geburtstagsleider bei jeder kleinen Pause anzustimmen, leider blieben sie ungehört.
Stephan sang seine  Lieder  mit vollem Einsatz, und war wieder sehr ergriffen das wir seine persönlichen Gedanken so mit ihm teilten. Gerade in so emotionalen Momenten fiel mir auf, dass die Lichter um den Lorbeerkranz aus Stacheldraht  in der Dämmerung noch schöner als in einer Halle wirkten.
Zu „bitte töte mich“ war Nina wieder mit dabei. Sehr geil die beiden zusammen auf der Bühne zu sehen.
Ich bin begeistert was für eine Bühnenpräsenz Stephan hat, Hut ab Herr Weidner.

Wir blieben noch etwas vor der Bühne stehen, um später ohne großen Andrang das Gelände zu verlassen. und es lohnte sich, kurz nachdem der W die Bühne verlassen hatte kam Michael Poulsen, der Sänger von Volbeat, auf den Platz und machte ein paar Fotos mit seinen Fans.
Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir suchten uns einen netten Menschen der uns mit der cicken einmal Kamera ( ohne Blitzlicht) mit ihm fotografierten sollte. So nun musste ich nur noch Michael  aus der Menge zu uns locken… ich stellte mich mit ausgestreckten Händen vor ihn, er wusste scheinbar nicht was ich von ihm wollte, also nahm er meine Hände und hielt sie eine Weile und schaute etwas hilflos,  bis ich ihm zu verstehen geben konnte das wir auch ein Foto mit ihm wollten.
Das war ein gelungener Abschluss Moment für den nassen aber schönen Abend.
Leider ist das Foto nichts geworden, was wir schon vermutet haben… Aber der Moment bleibt unvergessen^^

2 Responses to “Wacken Rocks Berlin – Bericht”

  1. sarah sagt:

    Berlin war auf jeden Fall bis jetzt das beste Open Air Konzert vom W. Auch wenn das Wetter wirklich Hölle war..
    Schön geschrieben!!! 🙂

  2. sany sagt:

    prima bericht danke

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