Thomas D. – CocoonClub, Frankfurt 08.12.2008

Dezember 8th, 2008 | By Sarah

Thomas D. sollte man nicht nur von den Fantastischen Vier kennen. Er gehört auch Solo zu den wichtigsten Vertretern der deutschen Musik. Genauso geht es dem CocoonClub. Diese Location zählt zu den bekanntesten Clubs der Welt, die bekanntesten Djs rund um Teilhaber Sven Väth brachten schon dort die Meute zum kochen.

Mit der Reihe CocoonConcerts von Konzert-Chefin Heidi Spengler, gastierten unter anderem Musiker wie Deichkind, Juliette and the licks oder IAMX in den elektronischen Hallen Frankfurts.

Nicht verwunderlich, dass auch so ein alter Hase wie Thomas D. Ins Cocoon geladen wird um neues Album „Kennzeichen D“ dort auf der Bühne zu präsentieren.

Selten habe ich den Cocoon bei einem Konzert so gut gefüllt gesehen, dass man sich wirklich ärgern musste, erst nach regulärem Einlass gekommen zu sein. Leider gab es keine Vorgruppe, die versuchte Stimmung zu erzeugen, sondern es liefen lediglich Tapes vom Band. Ein Manko, wenn man das Frankfurter Club Publikum kennt. Im allgemeinen sind die Hessen nämlich etwas steif und schwer aus der Reserve zu locken, was das Tanzen auf Konzerten betrifft. So erging es auch Thomas D. zu Anfang seiner Show. Man kann ihm keinen Vorwurf machen, denn so ist es in Frankfurt einfach – “ das extrovertierteste Publikum sind sie leider nicht.

Aber spätestens bei „Thank you for the music“ brach es aus dem Publikum heraus. Von da ab, gab es kein Halten mehr im CocoonClub und Thomas D. brachte sich in eine regelrechte Ekstase bei „Der eine Schlag“ und „Rennen“ – das es fast einem scharmanischen Feuertanz ähnelte. Unfassbar wie viel Power „Der D“ auf der Bühne abrufen kann – Respekt!

Doch auch Klassiker wie „Liebesbrief“ kamen nicht zu kurz. Im Duett wechselten sich Sänger und Publikum in der ersten Strophe des Klassikers ab und es kam eine Gänsehaut-Atmosphäre auf. Frankfurt hatte in den knapp 1,5 Stunden Live Performance doch noch den Weg zum Abgehen gefunden und machte es zu einem gelungen Konzert.

Danke Thomas – Komm bald wieder!

Sarah Rademacher

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