Böhse Onkelz – Tour 2016

Mai 11th, 2016 | By Tobias

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Das Warten hat ein Ende! Die Onkelz haben die von Allen lang erwarteten Tourdaten für 2016 veröffentlicht und der Vorverkauf hat begonnen.
19 Konzerte in 10 Städten stehen auf dem Programm. Nach den grandiosen Hockenheim-Konzerten sind es nun endlich wieder die großen Hallen die bespielt werden.

Wir sind tierisch erfreut endlich wieder mit der Planung beginnen zu können. Die erste Stufe im Vorverkauf hat ja bereits begonnen. Lasst uns wissen wie Euer Tourplan bisher aussieht.


Tourdaten:

21.11.2016 – Frankfurt – Festhalle 
22.11.2016 – Frankfurt – Festhalle
24.11.2016 – Dortmund – Westfalenhalle
25.11.2016 – Dortmund – Westfalenhalle
27.11.2016 – Stuttgart – Schleyer-Halle
28.11.2016 – Stuttgart – Schleyer-Halle
01.12.2016 – Wien – Wiener Stadthalle
04.12.2016 – Zürich – Hallenstadion
06.12.2016 – Hannover – TUI Arena
07.12.2016 – Hannover – TUI Arena
09.12.2016 – Leipzig – Messehalle 1
10.12.2016 – Leipzig – Messehalle1
12.12.2016 – Hamburg – Barclaycard Arena
13.12.2016 – Hamburg – Barclaycard Arena
16.12.2016 – Berlin – Mercedes-Benz Arena
17.12.2016 – Berlin – Mercedes-Benz Arena
19.12.2016 – München – Olympiahalle
20.12.2016 – München – Olympiahalle
22.12.2016 – Frankfurt – Festhalle


 

Larrikins – Am Ende war der Mensch

Mai 2nd, 2016 | By Tobias

Viel zu lange habe ich es schleifen lassen … viel zu lange habe ich der Platte nicht die Aufmerksamkeit schenken können die sie verdient. Für mich sind die Larrikins absolutes Neuland und umso erfrischender ist es nun sich endlich dem neusten Werk der Band zu widmen.

LarrikinsIn Australien steht der Ausdruck „Larrikin“ für einen jungen gutherzigen Rowdy mit einem gewissen Maß von Punk-Attitüde gegenüber der Gesellschaft. So kommt die Band auch auf Ihrem neuen Album „Am Ende war der Mensch“ daher. Ein rauer Diamant, der seinen vollendeten Schliff zwar noch nicht ganz erlang hat, allerdings schon sehr wohl zu glänzen weiß.

Auf 14 Tracks verteilt, bewegen wir uns irgendwie ein wenig zwischen den Farben der Musik. Ein Kunterbunter Mix aus Hardcore, Rock, Punk, Ska … you name it. Die Kunst dabei ist nicht zu verspielt und wild zu werden. Diesen Spagat haben die Jungs aus Goldberg aber ziemlich gut geschafft. So wirken auch die Schwenks von sehr nachdenklichen, ja fast schon balladentauglichen Passagen, hin zu knallig-knüppelnden Mitsingparts doch sehr ausgewogen und durchdacht. Der Mix macht es musikalisch wie auch Textlich aus und bringt mich immer wieder zum Kopfnicken. Das gefällt sehr muss ich gestehen – auch wenn ich zugeben muss, dass in meinen Augen die härtere Gangart im Bereich des Gesangs der Band besser steht im Vergleich zu den ruhigeren Passagen. Mein persönlicher Geschmack beim Gesang soll dem Album aber in keinem Fall einen Abbruch tun und spiegelt den Inhalt in keinster Weise wieder. Textlich wird hier nämlich auch gerade in den ruhigen Momenten einiges Geboten. Am Ende war der Mensch und bis dahin heißt es Mensch werden, Mensch sein, Menschen verbinden und Menschen vor allem mit Musik zu berühren und zu verbinden. Dieses Credo haben sich die Larrikins auf die Fahne geschrieben und mit dem Album machen sie in meinen Augen einen riesen Schritt dahin.

Da darf in Zukunft ruhig mehr kommen, und ich freue mich schon drauf! Bis dahin spreche ich der Band meine Absolute Empfehlung aus und lege sie Euch allen ans Herz.


Am Ende war der Mensch
VÖ: 26.03.2016

Trackliste:
1. Nummer Drei
2. Die Schuld Daran
3. WÄren Alle Menschen GlÜcklich
4. Alles Auf Anfang
5. Scheiße (War Schon Immer Braun)
6. Kopie
7. Wer Weiß Noch
8. Zeit
9. Sternenlos
10. Glashaus
11. Wut
12. Rampenlicht
13. So Wie Früher
14. Aufs Leben

 

Die Setlist der W Tour 2016

April 4th, 2016 | By Tobias

Der W ist auf Tour!
Endlich rollt er wieder, der Tourbus und wir ziehen unsere Koffer hinter uns her.

Den ersten Abend kann man schon mal mehr als gelungen nennen und damit Ihr Euch noch etwas mehr freuen könnt, gibts brandheiß und frisch vom gestrigen Abend die Setlist der Tour:

1. Neuland
2. Keiner kann es besser
3. Geschichtenhasser
4. Urlaub mit Stalin
5. Mein bester Feind
6. Kafka
7. Herz voll Stolz
8. Zeit
9. Faust auf Fresse
10. Lektion in Wermut
11. Stürmische See
12. Nein Nein Nein
13. Schatten
14. Stille Tage im Klischee
15. Ein Lied für meinen Sohn
16. Danke für mein Leben
17. Judas
18. Der W 2 3
19. Mehr
20. Justitia
21. Mordballaden
22. Machsmaulauf
23. Bitte töte mich
24. Bring mich heim
25. Gewinnen kann jeder

Der W Tour 2016

Was wollt ihr hören? Die Setlist für Der W live 2016

März 20th, 2016 | By Redaktion

DerW_DDorf_6Der W kommt in wenigen Wochen auf Tour. Grund genug sich schon mal mit möglichen Setlist-Konstellationen auseinanderzusetzen. Wie viele Songs sind vom neuen Album „IV“ gesetzt? Wird Der W noch alte Perlen wie „Angst“ oder „Autonomie des ICHs“ performen? Werden die Non-Album-Tracks wie „Bring mich heim„, „Wer hasst dich“ oder „5 Minuten Ruhm“ wieder ausgegraben?

Letztendlich werden wir uns überraschen lassen müssen. Da wir uns aber gerne in den eigenen Träumereien verlieren, darf unsere traditionelle „Was wollt ihr hören?„-Abstimmung vor der Tour nicht fehlen. Stimmt für eure 20 Favoriten ab, die eurer Meinung nach unbedingt auf die Setlist von Der W 2016 gehören.

Viel Spaß!

Eure Wunsch-Setlist für Der W live 2016 ?

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Der W – „IV“ – Mindfuck Society Track Attack – Part III

März 18th, 2016 | By Redaktion

mfswiv..und der letzte Teil unserer Track Attack. Wir haben die Lieder “ Welt ohne Farben“, „Vorhaut, Kopftuch, Kruzifix“, „Der Schmerz verlangt gespürt zu werden“ und „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“ auf Herz und Nieren geprüft.

09.Welt ohne Farben

Sarah: Ich bin ja Dirk-Fan. Eine coole Socke und zurecht am kreativen Schaffensprozess von W IV beteiligt. Da hat Stephan schon ein geniales Mastermind neben sich gefunden. Umso cooler ist, dass sich Dirk nun endlich seinen eigenen Song im Repertoire verdient hat. Darauf haben wir fast schon zu lange gewartet, oder? Eine Hommage an all die notorischen Schlechtdenker, Schwarzseher und Selbstbemitleider dieser Zeit.

Tobias: Da wird der Protagonist zum Nebendarsteller oder „Dirk Czuya feat. Stephan Weidner“. Harte Gitarrenriffs, gefolgt von einem positiven Schock. Das kann nicht Stephan sein?! – Worauf das hinaus läuft sollte spätestens jetzt klar sein. Cool! Erfrischend! Neuland! Ich erwische mich grinsend den Song zu benicken weil es einfach sowas komplett Neues ist. Textlich dreht sich der Song um Menschen die wir alle kennen. Den Einen oder die Eine, die einfach niemals glücklich sein werden, weil sie sich in ihrem Klagen verrennen. Der Schlag von Menschen bei denen es immer etwas schlimmer und schlechter ist. Nervt! Der Song ist aber auf jeden Fall eine Perle!

Jan: Nein, tatsächlich nicht verhört. Da singt wirklich Dirk die Strophen, bevor dann  im Refrain Stephan mit einsteigt. Ungewohnt, aber gut. Feines Duett vom dynamischen Duo. Richtet sich textlich an  permanente Dauernörgler, die selbst nicht bereit sind irgendetwas zu riskieren, um ihr Leben zu verändern und mit etwas Farbe zu füllen.

10.Vorhaut, Kopftuch, Kruzifix

Tobias: Musikalisch ist VKK ein echtes Brett und hämmert nur so drauf los. Gesangstechnisch finde ich es ziemlich schwer zugänglich – da wirkt es für mich Anfangs etwas sperrig. Es brauchte ein paar Durchläufe bis es bei mir endlich gezündet hat. Ansonsten eine sehr W-typische Art ein solch düsteres Thema anzugehen. Haltet euch an den gesunden Menschenverstand und weniger an fragwürdige Auslegungen von Religionen.

Kevin: Intro mit Geräuschen aus einer Kriegsszene, danach setzen Kirchentöne ein.  Anschließend tiefe, groovende Gitarren, vermutlich das düsterste und metallastischste was bisher als DER W veröffentlicht wurde. Der Song handelt, keine Überraschung vom extremen Glauben. Töten und beten für die Gunst des Propheten. Schwere dunkle Kost, aber äußerst hörenswert.

Jan: Das Intro steigt ein mit Sirenengeheule, einem Hubschrauber, marschierenden Soldaten, Schüssen, Bombenticken und einem Hallelujah-Gesang, in den dann brachial der Gitarreneinsatz hineinkracht. Thematisiert den Missbrauch von Glauben und Religionen zur Rechtfertigung von Gewalt und Kriegen. „Sie töten und beten für die Gunst des Propheten. In Gottes Namen, habt Erbarmen“.

Sarah: Sirenen, durchgezogene Maschinengewehre gepaart mit mahnendem Kirchengesang dirigieren das Intro, bis die knallharten Gitarrenriffs und Bässe einsteigen. Wir leben in einer Zeit in der Truppen wie ISIS Angst und Schrecken und zugleich eine enorme Anziehungskraft ausstrahlen. Wie tückisch kann ein vermeintlicher Glaube sein, der das eigene Hirn manipuliert? Und ich frage mich: Wie konnte es eigentlich soweit kommen? Der Track ist düster, wie die Realität.

11.Der Schmerz verlangt gespürt zu werden

Jan: Nach einem tiefen basslastigen Intro offenbart sich ein Song, der weitaus weniger finster klingt als sein Text. Beschreibt die dunkelsten, schwermütigsten Momente des Lebens, denen man sich von Zeit zu Zeit stellen muss, um gestärkt und gereinigt aus ihnen hervorzugehen. „Manische Gedanken,  hinter Mauern der Ironie, die Ermordung einer schönen Theorie“.

Sarah: Der Titel sprach mich im Vorfeld am meisten an und ich war ziemlich gespannt, was sich dahinter wohl verbergen würde: Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich ist nie angenehm. Die größten Enttäuschungen bereitet man sich mit seinen eigenen Erwartungen. Eine dunkle, zähe Nummer die einen in die Selbstoffenbarung treibt. Du musst aushalten dich selbst im Spiegel zu betrachten.

Tobias: Vorweg: Ich liebe es wenn ein Song mit einem schön tiefen Basspart beginnt.
Textlich nicht ganz einfach zu durchschauen aber definitiv mit hohem Interpretationsfaktor. Der Schmerz verlangt gespürt zu werden. Der Fall in Sentimentalität ist ausgeschlossen und kann nur durch Schmerz aufgefangen werden. Sich selbst zu hinterfragen ist schwer und schmerzt. Nutzen wir den Schmerz um uns aufzurichten und an uns zu arbeiten. Egal in welcher Situation und zu welchem Zweck.

12. Wie wirklich ist die Wirklichkeit

Tobias: Woher wissen wir was echt ist? Gefühle, dass Sein, alles was wir sind? Gibt es einen Weg da raus? Ein anderes Ich, eine andere Sicht aller Dinge? Kann ich mehr erreichen, mehr sein als ich es jetzt bin oder mir gar zutraue? Mit der unbeschreiblich einzigartigen tiefen Stimme des W werden wir, untermalt durch hallende Gitarren, durch einen düsteren surrealen Traum geführt. Ein schwereloser Zustand den man in den Strophen fühlt, während der Refrain einen textlich wie musikalisch gegen die Wand schlägt und man versucht ist, seine Mauern zu durchbrechen um über den Tellerrand des Jetzt hinaus zu blicken und uns dem Morgen und unserem Gefühl hinzugeben.

Sarah: Ein typischer letzter Track auf einem W-Album. Hier wird noch mal vollends aus der weidner’schen Lyrikader geschöpft. Schwer getragene Gedanken und die Frage aller Fragen: „Ist es wahr, dass es die Wahrheit gar nicht gibt? Nichts Bestand hat und alles fließt?“ Teilweise erinnert mich der erste Teil an „Der Hafen“, bevor die Gitarren den deutlich härteren Part einleiten. Weidner taucht hier abschließend noch mal ziemlich tief und lässt mit den letzten verklingenden Noten, ein beklemmendes Gefühl zurück. Darauf ein Bier im Hier und Jetzt.

Jan: Wie Justitia eine Halbballade, die im Refrain und im Schlussteil einen Gang zulegt. So herrlich tief und dunkel wie in den Strophen klang des W‘s Stimme selten. Unbedingt mal auf Kopfhörern zur Geltung kommen lassen! Schön tiefgründiger Text mit vielen philosophischen Ansätzen. Schmunzeln musste ich, dass hier der metaphorische Gott im Song das Bier holt, während er auf dem Vorgängeralbum in „Vergissmeindoch“ noch weinend im Bett lag.
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